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Behielt im Stangenwald von Zagreb stets den Durchblick: Martina Peterlini aus Rovereto © Pentaphoto

Ausrufezeichen in Zagreb: Trentinerin Peterlini nach Rang 14 „überglücklich“

Bei der Gala-Vorstellung der Slowakin Petra Vlhova hatte mit Martina Peterlini auch eine Trentinerin allen Grund zur Freude: Die Nachwuchshoffnung aus Rovereto zeigte in beiden Läufen eine starke Leistung und fuhr als 14. zu ihrem besten Weltcup-Ergebnis.

Peterlini, die mit der 29.-schnellsten Laufzeit hauchdünn in die Entscheidung rutschte, war nach dem Rennen nicht nur zufrieden, sondern auch ziemlich erleichtert. „Ich bin wirklich überglücklich – schon auf der Piste wusste ich, dass ich gut unterwegs bin. Endlich ist es mir gelungen, 2 gute Durchgänge ins Ziel zu bringen, auch wenn ich mit einer hohen Startnummer ins Rennen gegangen bin (Peterlini kam im 1. Lauf als 46. an die Reihe, Anm. d. Red.)“, gab die Slalom-Spezialistin zu Protokoll.

„Ich wusste, dass ich das Zeug dazu habe, ein Spitzenergebnis herauszufahren. Der 14. Platz gibt mir jetzt natürlich viel Selbstvertrauen“, fuhr Peterlini fort. Vor dem Zagreb-Slalom hatte sich die 22-Jährige im Weltcup erst einmal als 26. in den Punkterängen klassiert – nun will sie schnellstmöglich an ihre Leistung in der kroatischen Hauptstadt anknüpfen: „Mein Ziel ist es natürlich, meine Startnummer immer weiter nach unten zu bekommen und noch näher an die Weltspitze heranzukommen.“

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Innerhalb der italienischen Mannschaft laufe es zurzeit hervorragend. „Wir sind eine junge Gruppe, die sich durch ihren großen Zusammenhalt auszeichnet und sich immer wieder gegenseitig pusht“, so Peterlini, die in Zagreb ihr 12. Rennen im Weltcup bestritt. Nun hat die Trentinerin schon die nächsten Herausforderungen im Blick: „In 10 Tagen steht der Slalom in Flachau auf dem Programm. Ich war dort schon im Vorjahr am Start und konnte mich nicht für den 2. Durchgang qualifizieren – dieses Mal will ich bei der Entscheidung mit dabei sein.“

Autor: sportnews

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