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War am Sonntag nicht zu schlagen: Federica Brignone. © ANSA / PETER SCHNEIDER

Azzurre feiern Doppelsieg in St. Moritz

Die Azzurre feuerten beim zweiten Super G von St. Moritz ein wahres Spektakel ab. Angeführt von Siegerin Federica Brignone beeindruckten gleich mehrere Läuferinnen mit einer Top-Leistung. Überschattet wurde der italienische Erfolg vom schweren Sturz von Lara Gut-Behrami.

Auch wenn am Sonntag in St. Moritz Kaiserwetter herrschte, musste der Start zunächst aufgrund zu starker Winde verschoben werden. Daher wurde mit etwas Verspätung und vom Reservestart aus losgelegt. Im Vorfeld stand natürlich das Duell zwischen Sofia Goggia und Lara Gut-Behrami im Fokus. Die Schweizerin sorgte mit ihrem Sturz aber für eine Schrecksekunde.


Zu Beginn hatte Mikaela Shiffrin aufgezeigt, welche Schlüsselstellen es zu meistern galt. Die US-Amerikanerin entschied sich für eine aggressive und direkte Linie im Steilhang und beeindruckte anschließend auch am Rominger Sprung. Nachdem sich die ersten Läuferinnen die Zähne daran ausgebissen hatten, ging Gut-Behrami an den Start. Die Tessinerin marschierte wie bereits am Samstag vorne weg, kam aber bei der Ausfahrt aus dem Steilhang schwer zu Sturz. Anschließend konnte sie das Gelände aus eigener Kraft verlassen.

Brignone trotzt Umständen – Azzurre begeistern
Federica Brignone ließ sich von der kurzzeitigen Unterbrechung aber nicht aus der Ruhe bringen und setzte einen Fabellauf in den Schnee. Sie distanzierte Shiffrin auf über vier Zehntelsekunden. Im Anschluss konnte Elena Curtoni, die bereits am Samstag beeindruckt hatte, noch den zweiten Rang ergattern (+0,11) und damit den Doppelsieg fixieren.

Sofia Goggia baute mit dem sechsten Platz indes ihre Führung in der Disziplinenwertung aus. Die Grödnerin Nicol Delago fuhr auf Platz 15 (+1,37). Karoline Pichler steigerte sich im Vergleich zum Vortag erneut und durfte sich über Platz 19 (Startnummer 41) freuen. Nadia Delago reihte sich auf Rang 27 ein. Zwischenzeitlich befanden sich fünf Azzurre unter den Top 6, dieses Bollwerk wurde aber von Läuferinnen mit etwas höheren Startnummern noch aufgebrochen. Dazu zählte auch die Neuseeländerin Alice Robinson, die überraschend auf den 4. Rang gefahren war (+0,52).

Am 18. Dezember wartet mit der Abfahrt von Val d'Isère bereits das nächste Speed-Highlight. Lara Gut-Behrami scheint unverletzt zu sein und wird daher sehr wahrscheinlich erneut gegen Sofia Goggia ins Rennen ziehen.

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