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Würde sogar auf sein Heimspiel verzichten: Beat Feuz. © ANSA / JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Baby oder Rennen: Was macht Beat Feuz in Wengen?

Bisher ging es für Feuz in dieser Saison zweimal aufs Podest. Bei seinem Heimspiel in Wengen soll möglichst der erste Saisonsieg des Abfahrtskönigs her. Doch in diesen Wochen gibt es für den Schweizer wichtigere Termine. Dafür würde er sogar die Lauberhorn-Abfahrt sausen lassen.

Wenn alles normal läuft, wird Beat Feuz am Samstag mit der Lauberhorn-Abfahrt seinen 200. Start im alpinen Ski-Weltcup verzeichnen. Wichtiger als dieser Meilenstein ist für den dreimaligen Wengen-Sieger derzeit aber ein sich ankündigender privater Termin. Der 34-jährige Schweizer erwartet Ende Jänner das zweite Kind mit seiner Lebensgefährtin Katrin Triendl. 2018 kam bereits Tochter Clea zur Welt.


Momentan sitze er noch nicht „auf heißen Kohlen“, wie Feuz bereits verraten hatte. „Aber natürlich schalte ich das Handy in den kommenden Nächten nicht auf lautlos“, ergänzte er. Und wenn das Telefon doch schon während der Lauberhorn-Woche läuten sollte? „Dann wäre der Helikopterflug nach Hause organisiert.“

Kristallkugel wird zur Nebensache
Im Abfahrts-Weltcup liegt der Schweizer zurzeit auf Rang 5 und hält bei einem Rückstand von 62 Punkten auf den Führenden Dominik Paris. Gedankenspiele hinsichtlich einer möglichen fünften Kristallkugel schiebt er angesichts seines Familienglücks vorerst aber beiseite.

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