S+
Der Schweizer Ski-Star Loic Meillard (rechts, mit Ehefrau Zoe) tritt vorerst etwas kürzer. © Instagram

L Ski Alpin

Der Schweizer Ski-Star Loic Meillard (rechts, mit Ehefrau Zoe) tritt vorerst etwas kürzer. © Instagram

Babyglück: Schweizer Ski-Star lässt Rennen aus

Ein Schweizer Ski-Olympiasieger hat nach seinem Babyglück neue Pläne für die anstehende Saison geschmiedet.

Thomas Debelyak

Von:
Thomas Debelyak

Wenn am Sonntag in Sölden der Startschuss zur neuen Herren-Ski-Saison erfolgt, dann werden viele Blicke auf Loic Meillard gerichtet sein. Nach einem Traum-Winter mit dem Olympiasieg im Slalom greift der Schweizer Ski-Superstar wieder an. Doch schon jetzt ist klar, dass es für den 29-Jährigen eine etwas andere Saison wird.


Im vergangenen Mai wurde Meillard nämlich erstmals Papa. Seine Ehefrau Zoe Chastan, die bis vor Kurzem noch bei Swiss-Ski in der Kommunikationsabteilung arbeitete, brachte ein Töchterchen zur Welt. Ein Ereignis, das Meillards Prioritäten auf den Kopf gestellt hat.

Weihnachten zu Hause

„Die Emotionen, die wir im Sport erleben, sind etwas sehr Spezielles. Aber wenn du Vater wirst, ist das schon etwas noch Größeres und Besseres“, sagte der Schweizer in der SRF-Sendung Sportpanorama. Dass das nicht nur leere Worthülsen sind, stellt Meillard auch sofort unter Beweis. Er wird seinen Rennkalender für die kommende Saison umkrempeln.

Meillard ist seit Ende Mai stolzer Papa.

Meillard ist seit Ende Mai stolzer Papa.


In den letzten Jahren hat Technikspezialist Meillard zu Beginn des Winters immer auch die Super-Gs bestritten. Das ist dieses Mal nicht der Fall, zumindest nicht bis Ende des Jahres. Vor allem möchte der Schweizer das erste Weihnachten mit seiner kleinen Tochter zu Hause feiern. „Wir haben am 23. Dezember den Nachtslalom von Madonna, dann kommst du am 24. nach Hause“, so Meillard. „Es ist Weihnachten, und ich müsste am 25. Dezember schon wieder in Bormio sein.“

Zunächst keine Super-Gs

In den letzten Jahren sei das für Meillard kein Problem gewesen, doch mit dem Nachwuchs ändert sich die Sache. „Es wäre schön, drei oder vier Tage zu Hause zu sein und diese Momente zusammen zu erleben“, so der Slalom-Olympiasieger. Heißt: Meillard verpasst die Super-Gs in Copper Mountain (28. November), Beaver Creek (5. Dezember), Gröden (18. Dezember) sowie Bormio (29. Dezember). Gut möglich aber, dass er beim Heimrennen in Wengen (15. Jänner) in die Speed-Saison startet.

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben. Aktivierungslink erneut senden
Vervollständigen sie Ihre Profil-Angaben, um Kommentare zu schreiben.
Profil bearbeiten

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2026 First Avenue GmbH