
Sie ist zurück: Federica Brignone gibt am Kronplatz wieder Gas. © APA/afp / MARCO BERTORELLO
Bei Comeback am Kronplatz: Großes Staunen über Brignone
Federica Brignone hat am Dienstag am Kronplatz ihr Weltcup-Comeback gefeiert! Im ersten Lauf überraschte die Aostanerin die Ski-Welt mit einer bemerkenswerten Fahrt. Die Entscheidung steigt ab 13.30 Uhr.
20. Januar 2026
Von: det
Die Rückkehr von Federica Brignone war das Thema, das am Kronplatz in den letzten Stunden alles in den Schatten stellte. 292 Tage nach ihrem brutalen Sturz – bei dem sie sich das Schienbein gebrochen und das Kreuzband gerissen hatte – stand Brignone wieder im Weltcupstarthaus. Und die Gesamtweltcupsiegerin sorgte prompt für Staunen: Nach einer soliden Fahrt landete „Fede“ im ersten Durchgang auf Rang 7.
Es war beeindruckend, wie Brignone auf der Erta runterkurvte. Zwar merkte man noch eine gewisse Vorsicht in ihren Schwüngen, was nach dieser schlimmen Zeit nur allzugut verständlich ist. Dennoch zeigte die 35-Jährige, dass sie mit nur zwölf Skitagen in den Beinen schon ganz vorne mitfahren kann.
Brignone bei der Pistenbesichtigung. © APA/afp / MARCO BERTORELLO
„Heute bin ich einfach nur glücklich“, sagte Brignone im RAI-Interview. „Am Start war ich so nervös, ich konnte kaum atmen. Erst nach der ersten Zwischenzeit ging es besser. Im zweiten Lauf möchte ich nicht so angespannt sein“, erklärte sie später im ORF-Interview.
+++ Der zweite Lauf beginnt um 13.30 Uhr +++
Zur Halbzeit liegt Brignone 1,18 Sekunden hinter der Führenden Sara Hector, die nach ihrem zweiten Sieg auf der Erta greift. Dahinter reihten sich die Schweizerin Camille Rast (+0,15 Sekunden) und die Führende des Riesentorlauf-Weltcups, Julia Scheib (+0,39/Österreich), ein.
Sara Hector führt das Feld an. © APA/afp / MARCO BERTORELLO
Brignone ist bei ihrem Comeback mit Platz 7 zur Halbzeit die beste Italienerin, auch das will etwas heißen. Lara Della Mea folgt auf Platz 10, Asja Zenere belegt den 12. Platz. Sofia Goggia rutschte bei ihrem Lauf unterdessen aus und kam nicht ins Ziel. Die junge Völserin Anna Trocker verpasste den zweiten Durchgang. Für die 17-Jährige, die heute ihr drittes Weltcuprennen bestritten hat, ist es aber eine wertvolle Erfahrung.
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