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Federica Brignone musste unters Messer. © Pentaphoto

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Federica Brignone musste unters Messer. © Pentaphoto

„Besser als erwartet“: Jetzt spricht der Brignone-Arzt

Federica Brignone unterzog sich am Dienstag einem erneuten operativen Eingriff, um die Schmerzen am linken Bein zu behandeln. Der Präsident des medizinischen Komitees des italienischen Wintersportverbandes (FISI), Dr. Andrea Panzeri, zeichnete anschließend ein positives Bild.

Federica Brignone hatte im Sommer gesagt, dass sie nur die Südamerika-Reise antreten werde, wenn sie jedes Training schmerzfrei absolvieren könne. Das ist nicht der Fall, denn wie die 36-Jährige in den sozialen Medien mitteilte, „verbessert sich der Zustand des Beines zwar, aber leider habe ich bei einigen Aktivitäten und beim Skifahren noch Schmerzen“.


Diese Schmerzen sollen durch einen Eingriff, dem sich Brignone am Dienstag in der Mailänder Klinik La Madonnina unterzog, gelindert werden. Hauptziel der Operation war es, eine eingesetzte Platte zu entfernen und den betroffenen Bereich zu reinigen.

Ein Wettlauf gegen die Zeit

„Wir haben die eingesetzte Platte entfernt und die Arthroskopie durchgeführt. Ich muss sagen, dass ich ein besseres Knie vorgefunden habe, als erwartet. Das Kreuzband ist dezent, der Knorpel etwas ruiniert und der Meniskus im Großen und Ganzen schön. Jetzt wird sie die Narben verheilen lassen müssen, weil wir einige Einschnitte in die Haut vorgenommen und den Muskel ein Stück weit abgelöst haben“, sagte Panzeri in einem von der FISI veröffentlichten Video.

Federica Brignone denkt nicht ans Aufhören. © Pentaphoto

Federica Brignone denkt nicht ans Aufhören. © Pentaphoto


Zum Heilungsverlauf betont der Arzt: „Ich denke, dass sie in vier bis sechs Wochen wieder den sportlichen Betrieb aufnehmen kann. Wir können keine Garantien geben, wie die Situation danach sein wird – vor allem bezüglich der Schmerzen. Aber angesichts des Zustandes, den wir vorgefunden haben, sind die Chancen gut, dass es eine Verbesserung geben kann.“

Für Brignone beginnt also ein Wettlauf gegen die Zeit: Sollte sie – wie Panzeri prognostiziert – in vier bis sechs Wochen wieder Skifahren können, würde das erste Saisonrennen in Sölden (24. Oktober) wohl noch zu früh kommen.

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