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Unter anderem hat es Nina Ortlieb schwer erwischt. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Böse Stürze überschatten Training in Crans-Montana

Das erste Training für die Weltcup-Abfahrt in Crans-Montana wurde von Italiens Ski-Damen klar dominiert. Gesprächsthema Nummer 1 waren allerdings die schweren Stürze einer Österreicherin und einer Schweizerin.

Das Auftakttraining am Mittwoch ist vom Ausfall der Vorarlbergerin Nina Ortlieb überschattet worden. Die 24-Jährige, die im Vorjahr in der Schweiz Dritte geworden war, verletzte sich am rechten Knie und wurde ins Krankenhaus gebracht, wie der Österreichische Skiverband (ÖSV) der APA mitteilte. Da Ortlieb mit dem Helikopter geborgen werden musste, war das Training für rund 45 Minuten unterbrochen.


Nach dem vorzeitigem Saisonende von Ex-Super-G-Weltmeisterin Nicole Schmidhofer, die sich vor Weihnachten bei ihrem Sturz in der Weltcup-Abfahrt in Val d'Isere schwer am linken Knie verletzt hatte, gibt es für Österreichs Speed-Damen damit den nächsten Rückschlag: Wie am Abend bekanntgeworden ist, hat sich Ortlieb einen Totalschaden im Knie zugezogen (SportNews berichtete). Sie wird nun mehrere Monate ausfallen.

Nach Ortlieb, die im Vorjahr eine Woche nach Platz drei in Crans-Montana mit dem Super-G-Erfolg in La Thuile im Aostatal ihren ersten und bisher einzigen Weltcup-Sieg gefeiert hatte, stürzte auch die Schweizerin Rahel Kopp schwer.

Italienerinnen dominieren
Trainingsschnellste war die Italienerin Sofia Goggia in 1:29,83 Minuten vor der Schweizerin Corinne Suter (+0,20 Sek.) sowie ihrer Teamkollegin Elena Curtoni (0,35). Vierte wurde Federica Brignone, während sich hinter der fünftplatzierten Ester Ledecka mit Francesca Marsaglia (6.) und der Grödnerin Nadia Delago (7.) gleich zwei weitere Azzurre in die Rangliste eintrugen. Von den Top-7-Athletinnen waren bei dieser Trainingsfahrt also gleich 5 aus Italien.



Autor: fop/apa

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