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Das Podest beim Slalom in Wengen: Daniel Yule, Lucas Braathen und Giuliano Razzoli (v.l.n.r.). © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Braathen-Sensation & Kristoffersen-Ärger: Furioses Finale in Wengen

Der Slalom in Wengen hat für ein aufregendes Finale der Lauberhorn-Woche in Wengen gesorgt. Während Henrik Kristoffersen vier Tore vor dem Ziel den Sieg vergab, durften ein Youngster und ein Routinier jubeln. Alex Vinatzer hat hingegen ein Problem.

Von Rang 29 auf Platz 1, das gab es bisher in der Skiweltcup-Geschichte im Slalom noch nie! Lucas Braathen hat es am Sonntag in Wengen geschafft. Der norwegische Youngster machte im Slalom einen Platz nach dem anderen gut und steht am Ende ganz oben. Neben der grandiosen Fahrt des Norwegers gab es einen weiteren Hauptgrund für den Braathen-Triumph.


Der Ausfall von Henrik Kristoffersen, der vier Tore vor dem Ziel einfädelte, ebnete Braaten den Weg zum Sieg. Dabei fuhr Kristoffersen in einer eigenen Liga und hatte bei der letzten Zwischenzeit 1,78 Sekunden Vorsprung. Der Ärger beim Norweger dürfte nach diesem Fauxpas riesig sein.

Ausfall in Wengen: Alex Vinatzer macht zurzeit zu viele Fehler. Am Grundspeed mangelt es dem Wolkensteiner nicht. © ANSA / JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Auch Alex Vinatzer wäre wohl auf dem Podest gelandet, doch der Grödner hat ein Problem. Vinatzer legt einen enorm schnellen Schwung an den Tag und wäre pfeilschnell – wenn da nicht immer die großen Fehler dazukommen würden. Diese kosten den Südtiroler mittlerweile regelmäßig Topplätze oder sogar Siege. In Wengen überkreuzte Vinatzer, nach toller Zwischenzeit, seine Skispitzen und fiel aus.
Razzoli jubelt über Rang 3
Ein anderer Azzurro darf in Wengen hingegen jubeln. Der 37-jährige Giuliano Razzoli (+0,29 Sekunden) katapultierte sich im Finale um sechs Ränge nach vorne und wurde Dritter. Zuletzt stand der Olympiasieger von 2010 vor sieben Jahren auf dem Podest – ausgerechnet in Wengen (damals war Razzoli Zweiter). Auf Rang 2 landete der Schweizer Daniel Yule (+0,22).

Ein gutes Resultat gab es auch für Manfred Mölgg, der im Finale neun Ränge gutmachte. Schlussendlich reichte es für den Enneberger für den 13. Platz.

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