
Federica Brignone hat auf ihre Leidenszeit zurückgeblickt. © ANSA / ansa
Brignone: „Habe den Schmerz herausgefordert“
Federica Brignone hat bei den Laureus World Sports Awards zu den prominenten Gästen erzählt. Im Rahmen des Events sprach die italienische Ski-Queen auch über ihre Leidenszeit.
21. April 2026
Von: sn
Für eine Auszeichnung bei den Laureus World Sports Awards am Montagabend in der Kategorie 'Comeback des Jahres' hat es für Federica Brignone nicht gereicht – das aber aus einem simplen Grund. Zwar zog sich die 35-Jährige ihre schwere Verletzung im April 2025 zu, ihre phänomenale Rückkehr auf die große Ski-Bühne samt ihren olympischen Goldmedaillen im Super-G und Riesenslalom fiel jedoch ins Kalenderjahr 2026 und damit nicht mehr in den für die Auszeichnung relevanten Zeitraum. Fehlen durfte die Italienerin, die gute Chancen auf den Titel im kommenden Jahr hat, aber bei der heurigen Ausgabe in Madrid natürlich nicht.
Ihre einzigartige Geschichte schlug nämlich weit über den Ski Alpin hinaus hohe Wellen. So war es wenig verwunderlich, dass sich die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin im Rahmen der Veranstaltung dazu äußerte. „Ich habe den Schmerz herausgefordert und besiegt, jetzt konzentriere ich mich auf mich selbst und meine Regeneration“, meinte Brignone im Interview mit Sky Sport Italia. „Es war schwierig, nach zehn solchen Monaten zu den Spielen zu kommen.“
Brignone: „Das ist einfach unglaublich“
Nur zwei Weltcuprennen hatte Brignone vor ihren unglaublichen Triumphen bei den Olympischen Spielen in Cortina d'Ampezzo absolviert – und das nach einer Verletzungspause von knapp neun Monaten. „Wenn ich daran denke, dass ich bei Olympia im eigenen Land zwei Goldmedaillen gewonnen habe – dann ist das einfach unglaublich“, schwärmte sie. „Ich war schon glücklich, überhaupt teilnehmen und das tun zu können, was ich liebe.“Federica Brignone jubelt mit ihrer Goldmedaille. © ANSA / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Anfang Jänner war Brignone erstmals wieder auf die Piste zurückgekehrt. „Damals sagte ich mir: 'Ich kann es schaffen.' Aber es gab noch so viele Unsicherheiten.“ Am Tag vor dem olympischem Super-G „konnte ich kaum stehen, aber ich war ruhig, weil ich schon mit meinem Comeback ins Starthaus am Kronplatz meine persönliche Herausforderung schon gemeistert hatte.“
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