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Federica Brignone fühlt keinerlei Vorfreude. © Pentaphoto

Brignone über Heim-WM in Cortina: „Ich fühle nichts“

Wenige Tage vor dem Start der Alpin-Weltmeisterschaften in Cortina d'Ampezzo ist von Vorfreude bei den italienischen Ski-Rennläufern wenig zu spüren.

Dafür sorgen die strikten Corona-Maßnahmen. „Das fühlt sich einfach nicht nach WM an, so ohne Publikum“, sagte Federica Brignone.


„Es ist einfach alles bizarr. Ich fühle nichts in diesem Jahr. Und dann so eine WM zu fahren, das bedeutet irgendwie nichts. Hoffentlich kommen die Emotionen noch, aber eigentlich ist es mir egal.“

Goggia-Verletzung als weiterer Wermutstropfen
Keine Fans an der Strecke, keine Partys im Ort, keine Siegerehrungen auf großen Plätzen – das hatten sich die Organisatoren einmal ganz anders vorgestellt. Bei ihrem düsteren Blick auf die am nächsten Montag beginnenden Wettkämpfe stand die Gesamtweltcup-Titelverteidigerin Brignone zudem unter dem Eindruck der Verletzung von Teamkollegin Sofia Goggia in Garmisch-Partenkirchen.

Diese hätte in den Speed-Rennen abräumen können, verpasst Cortina aber wegen eines Schienbeinkopfbruchs. Brignone sprach von einem „schweren Schlag“. Goggia meldete sich kürzlich via Social Media erstmals nach ihrem WM-Aus zu Wort – und das in emotionaler Art und Weise (SportNews berichtete).

Es hätte alles so toll werden sollen in dem Dolomiten-Ort, der 65 Jahre nach den Olympischen Winterspielen wieder eine WM veranstaltet. Aber dann kam die Pandemie und brachte den Ort schon im Winter 2020 um das Weltcup-Finale und damit die Generalprobe für die Weltmeisterschaften. Die Sorgen wuchsen, dass auch die WM Covid-19 zum Opfer fallen könnte – deswegen hätte das Event zunächst um ein Jahr in den Olympia-Winter 2022 verschoben werden sollen. Daraus wurde aber nichts.

Autor: apa/dpa

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