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Federica Brignone stand die Freude ins Gesicht geschrieben. © APA/afp / JEFF PACHOUD

Brignone: „Wollte meinen Fanklub endlich mal glücklich machen“

Federica Brignone hat beim Riesentorlauf in Courchevel ihren 11. Weltcupsieg gefeiert. Es war zugleich ihr 1. Saisonsieg. Dementsprechend euphorisch war die 29-Jährige nach dem Rennen, auch weil sie im französischen Wintersportort ihre mitgereisten Fans bis dato immer enttäuschen musste.

Brignone, die nach dem ersten Lauf auf Rang 3 klassiert war, holte sich den Sieg vor allem dank eines beherzten zweiten Durchgangs. „Ich bin voll auf Angriff gefahren, weil ich wusste, dass alle Läuferinnen zeitmäßig eng beisammen sind“, wurde Brignone, die durch den Sieg die Führung im Riesentorlauf-Weltcup übernahm, vom italienischen Wintersportverband zitiert.

Neben ihrer risikoreichen Fahrt im zweiten Durchgang, gab es laut Brignone einen weiteren Grund für den Sieg: „Insgesamt hatte die Piste im Finale viel mehr Löcher drin als im ersten Lauf. Bei solchen Bedingungen profitiere ich von meiner runden Linie, die ich meistens wähle.“

„Ich wollte auch meinen Fanklub endlich glücklich machen. Denn auch heuer sind wieder viele Leute gekommen, um mich zu unterstützen“, sagte Brignone, die bis dato in Courchevel noch nie auf dem Podest stand. Der französische Weltcuport ist nämlich nur rund 150 Kilometer von Brignones Heimatort La Salle (Aostatal) entfernt.

Damen bleiben in Frankreich
Die Damen bleiben nach dem kurzen Abstecher in Courchevel auch weiterhin in Frankreich. In Val d’Isere steht bereits am Donnerstag das erste Training für die Abfahrt am Samstag (10.30 Uhr) auf dem Programm. Am Sonntag wird zum Abschluss der Frankreich-Woche noch eine Kombination (11 Uhr/14 Uhr) ausgetragen.

Autor: dl

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