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Brignone präsentiert voller Stolz die große Kugel für den Gesamtweltcup. © Pentaphoto

Brignones Foto-Shooting endet mit ärgerlicher Überraschung

Weil das Coronavirus heuer ein Weltcupfinale im Ski-Zirkus verhindert hat, durfte sich Federica Brignone auch nicht über das traditionelle Foto-Shooting mit ihren errungenen Kugeln freuen. Das hat die Gesamtweltcupsiegerin nun nachgeholt – auch wenn es eine ärgerliche Überraschung gegeben hat.

Mit einem privaten Foto- und Filmteam hat sich die Aostanerin Anfang Mai ins Val Ferret, einem Tal am Fuße der östlichen Mont-Blanc-Gruppe, aufgemacht. Dort lag noch etwas Schnee, sodass authentische Fotos für Sponsoren, Verband und nicht zuletzt auch für Brignone selbst geschossen werden konnten.

Brignone hat heuer 3 Kugeln gewonnen.


Brignone präsentierte dabei in den verschiedensten Posen ihre 3 Kugeln (Gesamtweltcup, Riesentorlauf, Kombi) und hatte sichtlich Freude. Auch das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Allerdings gab es am Ende eine böse Überraschung: Als das Team zu den Autos zurückkehrte, hatte jedes der 5 Fahrzeuge einen Strafzettel kassiert, immerhin darf man in dieser Region mit dem Auto noch keinen Ausflug machen.

Wie das Portal sciaremag.it berichtet, habe Brignone sehr wohl eine Autorisierungsanfrage gestellt, die allerdings unbeantwortet geblieben sei. Beim Chaos, das wegen der Coronakrise vorherrscht, verständlich. Brignones Mutter Ninna nahm es mit Humor: „Ich hoffe, dass diese Strafzettel auch etwas Positives haben. Deshalb wünsche ich mir, dass der Bürgermeister diese 300 Euro den örtlichen Skiclubs zur Verfügung stellt.“

Autor: det

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