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Er ist top in Form: Christof Innerhofer. © AFP / CHRISTOF STACHE

Christof Innerhofer knabbert weiter am Podest

Das letzte Rennen vor der Weltmeisterschaft in Cortina ist mit einem österreichischen Doppelsieg zu Ende gegangen. Auch Christof Innerhofer und Dominik Paris haben im Super-G von Garmisch ihre starke Form unter Beweis gestellt.

Die WM-Generalprobe ist gefahren! Am Samstag absolvierten die weltbesten Skifahrer im Super-G von Garmisch ihr letztes Rennen, bevor es schon am Dienstag in dieser Disziplin in Cortina um Medaillen geht. Grund zum Jubeln gab es in Bayern vor allem für die Österreicher.


Vincent Kriechmayr hat das Rennen auf der Kandahar für sich entschieden und war schlussendlich 17 Hundertstelsekunden schneller als sein Landsmann Matthias Mayer. Der Schweizer Allrounder Marco Odermatt landete mit einem Rückstand von 0,49 Sekunden auf dem dritten Platz.

Jubel bei Vincent Kriechmayr. © APA/afp / CHRISTOF STACHE


Wie schon bei der Abfahrt am Freitag, die Dominik Paris für sich entschieden hatte, haben auch im Super-G die frühen Startnummern den Ausschlag gegeben. Kriechmayr war mit der 5 ins Rennen gegangen, Mayer mit der 3, Odermatt mit der 1. Auch Niels Allegre, der im Endranking auf Rang 4 aufscheint, hat sich mit Nummer 6 aus dem Starthaus geworfen. Aus diesem Grund sind die Leistungen der Südtiroler noch höher einzuschätzen.
Innerhofer ist ein Muster an Konstanz
Für Christof Innerhofer und Dominik Paris waren aufgrund ihrer Position im Weltranking nämlich nur die Nummern 17 bzw. 19 übriggeblieben. Trotzdem hat besonders Innerhofer groß aufgezeigt und ist auf Rang 5 vorgeprescht. Weil die Bedingungen nicht ideal waren (auch wenn anzumerken ist, dass die Piste trotz der hohen Temperaturen besser als gedacht gehalten hat), ist das eine beachtliche Leistung. Für den Gaiser war es der vierte Top-5-Platz in Folge, allerdings fehlt noch der Ausreißer aufs Podest. Angesichts seiner Form dürfte das aber nur mehr eine Frage der Zeit sein.

Dominik Paris hat sich ebenfalls vorgearbeitet und scheint im Endranking an achter Stelle auf. Für den Ultner war es das beste Super-G-Ergebnis in dieser Saison, trotzdem wirkte er im Ziel nicht vollends zufrieden. Nichtsdestotrotz hat Paris an diesem Wochenende ordentlich Selbstvertrauen getankt für die Weltmeisterschaft in Cortina.

Florian Schieder hat dagegen – genauso wie Riccardo Tonetti – die Top 30 knapp verpasst. Der Kastelruther und der Bozner belegen im Klassement die Plätze 32 und 33.

Autor: det

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