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Für gewöhnlich absolvierten die Azzurri in den vergangenen Jahren ihr Trainingslager in Ushuaia.

Corona-Chaos: Italiens Ski-Assen wird Einreise nach Argentinien verwehrt

Auch in diesem Jahr fällt das Trainingslager der Ski-Azzurri in Südamerika aus. Der Grund: Die von der argentinischen Regierung verhängten harten Corona-Maßnahmen.

Bereits im vorigen Jahr konnten Dominik Paris und Co. nicht nach Ushuaia, wo sich Italiens Skinationalteam in den Jahren davor auf die Wintersaison vorbereitet hatte, reisen. „Am Ende eines intensiven Austauschs zwischen den Verantwortlichen des Wintersportverbandes und trotz des Engagements des italienischen Sportministeriums, war es nicht möglich, eine Genehmigung für die Einreise nach Argentinien zu erhalten“, erklärt der italienische Verband.


Die von der argentinischen Regierung verhängten Coronavirus-Maßnahmen und die Schließung der Grenzen machten die Pläne der Ski-Azzurri zunichte. Eine Einreise sei praktisch unmöglich geworden, eine Ausnahmeregelung für die Sport-Profis habe es nicht gegeben. „Wir haben bis zuletzt versucht, die argentinische Regierung zu überzeugen, die Einreise unserer Athleten zu erlauben, leider hat dies das Gesundheitsministerium nicht zugelassen“, erklärt FISI-Präsident Falvio Roda.

Durch die Absage des Trainingslagers ändert sich nun auch das Vorbereitungsprogramm des Nationalteams. So werden die Azzurri ihre Trainings wie bereits in den vergangenen Wochen in den europäischen Gletscher-Skigebieten fortsetzen. Bereits am 23. und 24. Oktober stehen in Sölden die ersten Weltcuprennen auf dem Programm.

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