
Roberta Melesi stürzte schwer. © Screenshot
„Danke Mama, dass du mich aus Gummi gemacht hast“
Der zweite Super-G in Soldeu (Andorra) begann am Sonntag mit einer Schrecksekunde: Eine Italienerin stürzte schwer, blieb wie durch ein Wunder aber unverletzt. Anschließend zeigte sie Humor.
01. März 2026
Von: leo
Roberta Melesi absolviert die beste Saison ihrer Karriere. Die 29-Jährige aus der Lombardei klassierte sich viermal in den Top 15, vor den Olympischen Spielen wurde sie beim Super-G in Crans-Montana sogar Vierte. Dennoch reichte es nicht für eine Olympia-Nominierung. Umso motivierter ging Melesi in Soldeu an den Start. Das Wochenende verlief für die Italienerin jedoch nicht so, wie sie es sich erwünscht hätte.
Nachdem sie in der Abfahrt am Freitag ein Tor verpasst hatte, landete sie im ersten Super-G auf Platz 21. Tags darauf warf Melesi dann alles in die Waagschale, das Risiko wurde aber nicht belohnt. Die ehemalige Riesentorläuferin flog im technisch anspruchsvollen Mittelteil ab, verdrehte sich das linke Knie, zog sich jedoch keine Verletzung zu. Kurz nachdem die Enttäuschung über den Ausfall verflogen war, hob sie den Arm und signalisierte: Ihr geht es gut.
Roberta Melesi schied aus. © Pentaphoto
Melesi fuhr auf eigenen Beinen ins Ziel, wo sie sich bei ihrer Mutter bedankte: „Danke, dass du mich aus Gummi gemacht hast. Jetzt werde ich mich auf die nächsten Rennen in Italien vorbereiten“, so Melesi, die in den sozialen Medien ergänzte: „Ich fühle mich zutiefst dankbar, gesund aus Soldeu abreisen zu können. Manche Tage erinnern einen daran, dass ein einziger Moment alles verändern kann. Mir geht es gut, nur ein paar Wehwehchen, nichts Ernstes.“
Haaser verletzt
Melesi hatte damit mehr Glück als Ricarda Haaser. Die Österreicherin war am Vortag nach einem Sprung gestürzt und hatte sich dabei einen Bruch des linken Schienbeinkopfes zugezogen.Profil bearbeiten
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