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Sie sind ein Traumpaar im Ski-Zirkus. © Social Media

Das besondere Ski-Traumpaar: Pech im Spiel, Glück in der Liebe

Pech im Spiel, Glück in der Liebe: Das trifft auf ein Ski-Traumpaar zu, das keine einfache Zeit hinter sich hat.

Für Anna Swenn-Larsson waren es schwierige Monate. Die Vize-Slalomweltmeisterin von 2019 bestritt in der vergangenen Saison kein einziges Rennen, was auf mehrere Rückschläge zurückzuführen ist: Unmittelbar vor dem Weltcupstart wurde sie positiv auf Corona getestet, weshalb sie für knapp zwei Wochen zu Hause eingeschlossen war. Danach brach sie sich im Dezember im Training den Knöchel, weshalb ihre Saison vorbei war, bevor sie überhaupt begonnen hatte.


In dieser schwierigen Phase hatte die 30-Jährige einen besonderen Unterstützer, nämlich ihren Freund Mattias Rönngren, der seinerseits ebenfalls ein Skifahrer ist und 38 Weltcuprennen bestritten hat. Er stand Swenn-Larsson immer bei, weshalb es von ihr nun sehr schöne Worte gab. „Er ist absolut fantastisch, wirklich, er hat mich unterstützt. Er ist immer für mich da, ich finde das toll“, erklärt die 30-Jährige gegenüber Expressen. Dass die beiden denselben Job machen, gefällt der Schwedin. „Ich finde es sehr positiv. Wir wissen beide, was wir wollen und was wir brauchen. Ich bin sehr froh, dass ich ihn habe, er bedeutet mir viel in meiner Karriere und in meinem Leben.“

Im gemeinsamen Training wird sie oft sauer
Auch Rönngren kennt sich mit Verletzungen (leider) gut aus. Im Jänner 2020 zog er sich bei einem Trainingssturz eine Knieverletzung zu, im Sommer desselben Jahres traf es die Schulter, weshalb die Saisonvorbereitung sehr schwierig verlief. Für ihn gab es trotzdem ein Happy End: Im Parallel-Teamevent bei der WM in Cortina d’Ampezzo holte er sich die Silbermedaille.

Gemeinsam trainieren Swenn-Larsson und Rönngren auch gerne. „Wir führen das gesamte Sommertraining zusammen durch. Ich trainiere gerne mit ihm, es fühlt sich gut an, jemanden zu haben, mit dem man ins Fitnessstudio gehen kann“, so Swenn-Larsson, die manchmal allerdings auch ganz schön wütend werden kann. „Wenn ich beim Laufen spüre, dass er ein wenig Rückstand hat und nicht müde ist, während ich völlig erschöpft bin, dann werde ich sauer“, sagte die Schwedin einmal in einem Interview.

Schlagwörter: Wintersport

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