L Ski Alpin

Petra Vlhova liegt in Führung. © APA/getty / TOM PENNINGTON

Das ewige Duell geht in die nächste Runde

Petra Vlhova und Mikaela Shiffrin kämpfen erbittert um die Slalom-Vorherrschaft. Am Sonntag drückte die Slowakin in Killington dem ersten Lauf ihren Stempel auf, doch ihre Rivalin lauert.

Killington ist Shiffrin-Land: Seit 2016 wurden im Bundesstaat Vermont vier Slaloms ausgetragen. Alle gingen auf das Konto der US-amerikanischen Ausnahmekönnerin. Darum war die 26-Jährige am Sonntag jene Athletin, die es zu schlagen galt – selbst wenn Petra Vlhova zuletzt in Levi zwei Slaloms am Stück gewonnen hatte. Auf dem vom norwegischen Coach Tim Gfeller gesetzten Lauf lieferten sich die Kontrahentinnen im ersten Durchgang ein mitreißendes Kopf-an-Kopf-Rennen, das knapp zugunsten der Slowakin ausging.


Vlhova eröffnete vor den frenetischen Fans das Rennen. Sie zeigte zwar keine spektakuläre, dafür aber eine blitzsaubere und vor allem fehlerfreie Fahrt. An der Richtmarke bissen sich in der Folge sämtliche Kontrahentinnen die Zähne aus, auch Shiffrin konnte die Frau aus Liptovsky nicht abfangen. Zwischenzeitlich betrug ihr Rückstand schon eine halbe Sekunde. Erst im steilen Schlussteil erhöhte die Lokalmatadorin das Risiko und kam bis auf zwei Zehntelsekunden heran.

Mikaela Shiffrin ist dicht dran. © APA/getty / TOM PENNINGTON


Für große Spannung ist im zweiten Lauf also auf jeden Fall gesorgt. Zumal Shiffrin alles geben wird, um einerseits ihre makellose Bilanz aufrecht zu erhalten und andererseits den Rekord von Ingemar Stenmark einzustellen. Dem Schweden stehen 46 Riesentorlauf-Siege zu Buche, die Frau aus Colorado steht im Slalom bei 45.
Nur Holdener hält mit
Hinter den beiden Ausnahmeerscheinungen schaffte es lediglich Wendy Holdener (Schweiz), den Rückstand unter einer Sekunde zu halten. Die zuletzt so starke Lena Dürr aus Deutschland und die letztjährige Siegerin der kleinen Kugel Katharina Liensberger haben mit 1,06 bzw. 1,24 Sekunden Verspätung aber noch Podiumschancen. Italiens Slalom-Team erlebte hingegen das nächste Fiasko. Federica Brignone belegt als beste Azzurra den 26. Rang.

Slalom in Killington, 1. Durchgang:

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