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Bei der Pressekonferenz in Cortina präsentierte sich Lindsey Vonn mit ihrem Hund Lucy. © APA/afp / TIZIANA FABI

Das große „Vonnback“: „Fahre auf Sieg – egal, was passiert“

Lindsey Vonn will beim verspäteten Start in ihre Abschiedssaison im alpinen Ski-Weltcup ohne unnötige Vorsicht sofort angreifen.

„Ich habe in den vergangenen drei, vier Jahren meine Rennen mit kalkuliertem Risiko bestritten. Jetzt sieht die Kalkulation anders aus: Ich fahre nur auf Sieg, mir ist egal, was passiert“, sagte die US-Amerikanerin am Mittwoch in Cortina d'Ampezzo.

Dort bestreitet sie von Freitag bis Sonntag bei zwei Abfahrten und einem Super-G ihr Weltcup-Comeback. „Ich werde diese Momente genießen“, ergänzte die 34-Jährige. Vonn hatte den Beginn des WM-Winters wegen einer Knieverletzung verpasst. Ihr bleiben nur wenige Rennen, um den Allzeit-Siegrekord des Schweden Ingemar Stenmark zu erreichen. Zu dessen 86 Siegen im Weltcup fehlen ihr vier.

Vonn bestreitet ihre letzte komplette Saison, ehe als Abschluss der aktiven Karriere Ende November 2019 noch drei Starts in Lake Louise geplant sind. „Leider sagt mein Körper, dass jetzt genug ist“, erklärte Vonn. „Es sind nicht fehlende Motivation, fehlendes Verlangen, fehlender Wille, sondern fehlende Knorpel. Mein Körper hält das nicht länger aus. Ich muss aufhören, um nicht große Probleme zu haben, wenn ich älter bin.“

Schon davor hatte Vonn getwittert, dass sie glaube, dass in diesem Winter sowohl ihre Landsfrau Mikaela Shiffrin als auch der Salzburger Marcel Hirscher den von der Schweizerin Vreni Schneider gehaltenen Saisonrekord von 14 Weltcup-Siegen überbieten werden. „Die einzige Frage ist, wer der beiden die meisten Siege haben wird.“ Shiffrin hält in dieser Saison bei zehn, Hirscher bei neun Weltcup-Siegen.

Autor: apa/det

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