L Ski Alpin

Manuel Feller schwebte nach seinem Podestplatz auf Wolke 7. © ANSA / CHRISTIAN BRUNA

„Das war sicher eine meiner größten Leistungen“

Manuel Feller hat wieder einmal bewiesen, was für ein besonderer Skirennfahrer er ist. 25 Plätze machte der Österreicher Dienstagabend beim Vorstoß von 28 auf 3 beim Schladminger Nachtslalom gut und verwandelte dabei das Planai-Stadion in ein Tollhaus.

1.000 zugelassenen Zuschauer und Hunderte Zaungäste waren aus dem Häuschen, als der Tiroler quasi vom Krankenbett auf's Podest fuhr. „Er ist eine Kanone. Bei ihm weißt du nie, was passiert“, staunte auch Andreas Puelacher.


Der Rennsportleiter der ÖSV-Herren hatte zwar beim zweiten Slalom-Heimspiel innerhalb von drei Tagen nach einem ziemlich misslungenem ersten Durchgang die Flinte nicht ins Korn geworfen. Mit nur Schwarz (24.) und Feller (28.) im 30er-Finale zeichnete sich aber doch das schlechteste Schladming-Ergebnis aller Zeiten für die Heimischen ab.

Feller erst am Morgen „freigelassen“
Dank Bestzeit katapultierte sich der von zehntägiger Corona-Quarantäne geschwächte und erst am Morgen des Renntages „freigelassene“ Feller aber doch noch auf den Endrang, der in drei Wochen bei Olympia Bronze bedeuten würde. „Das war sicher eine der größten Leistungen, die ich in meiner Karriere bis jetzt erbracht habe“, zeigte sich Feller von seinem Kraftakt selbst angetan.
„Momentan darfst du im Slalom einfach nicht zurückziehen“ Linus Straßer

Linus Straßer ist der sechste unterschiedliche Sieger im sechsten Saisonslalom, was ihn in Peking zum Mitfavoriten macht. „Momentan darfst du im Slalom einfach nicht zurückziehen“, sagte der Deutsche, der als Halbzeit-Fünfter auch vom Ausfall der vorausliegenden Duos Kristoffer Jakobsen und Giuliano Razzoli profitierte. „Das nächste Mal sind die drei Hundertstel auf meiner Seite“, hofft der knapp geschlagene McGrath. Er litt vor allem mit dem Schweden Jakobsen. „Wird er halt Olympiasieger“, versuchte McGrath zu trösten.

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