L Ski Alpin

Sieger der Kombi-Wertung 2017/2018: Peter Fill © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Das wird die neue Alpine Kombination

Vom Mauerblümchen zur Sonnenblume: Der Internationale Skiverband FIS will die Alpine Kombination aufpolieren. Aus dem unattraktiven Format sollen hochspannende Wettkämpfe mit gleichen Chancen für Slalom- und Abfahrtsspezialisten werden.

Die Kombination aus Slalom und Abfahrt war einst die Paradedisziplin im Skisport, die komplettesten Skifahrer sicherten sich Siege, Medaillen und Pokale. Doch diese Zeiten sind längst vorbei, zuletzt war die Kombination eine Domäne der Slalomspezialisten, ein Speedspezialist war praktisch chancenlos.

Das neue Rezept, welches von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel beim FIS-Kongress in Kroatien letzte Woche vorgebracht wurde, schaut so aus: Am Vormittag ein Super-G, anschließend der Slalom. Das Ergebnis vom Super-G ist zugleich die Startliste für den Slalom, d.h. der schnellste Athlet im Super-G startet im Slalom mit der Nummer 1. Bislang war es genau umgekehrt: Der Beste der Abfahrt musste mit Nummer 30 im Slalom starten. Durch die bessere Piste im Slalom sollen auch Abfahrtsspezialisten bessere Chancen auf einen Sieg haben.

Außerdem soll es ab der Saison 2019/2020 zwischen 3 und 5 Kombinationen und Parallel-Events geben, erstmals werden WM-Medaillen im Parallel-Event (Einzel) bei der WM in Cortina 2021 vergeben.

Die Neuerungen sollen beim Herbstkongress der FIS abgesegnet werden.

Autor: zor

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