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Denise Karbon bei ihrem letzten Auftritt in Sölden im Oktober 2013 (Pentaphoto)

Denise Karbon: „Mutter sein ist eine phantastische Erfahrung“

Die 35-jährige Kastelrutherin ist die einzige „Azzurra“, die in ihrer Karriere den Riesentorlauf in Sölden gewinnen konnte. Nun glänzt Denise Karbon als Mutter der kleinen Pia. Vor dem Weltcupauftakt gibt sie ihren ehemaligen Teamkolleginnen dennoch Tipps, wie sie das Rennen am Rettenbachferner gewinnen könnten.

„Mutter zu sein ist eine phantastische Erfahrung. Ich hätte nie geglaubt, dass es so schön ist”, wird Denise Karbon auf der Webseite des italienischen Wintersportverbandes FISI zitiert. Die Kastelrutherin könne es kaum erwarten, dass die neue Saison beginnt, damit sie mit Töchterchen Pia die ehemaligen Teamkolleginnen anfeuern kann.

„Um in Sölden zu gewinnen? Es ist ein ganz besonderes Rennen, weil man zu Beginn der Saison keine Anhaltspunkte über die eigene Form hat. Wichtig ist, auf die eigenen Fähigkeiten zu vertrauen und die Skier laufen zu lassen. Auch wenn man glaubt, dass man schlecht fährt, dann muss man alles riskieren und bis zum Schluss kämpfen“, verrät die sechsfache Siegerin eines Weltcuprennens im Interview mit dem Skiverband.

Karbon glaubt, dass die „Azzurre“ heuer eine wichtige Rolle spielen können. „Die Mädchen haben die Qualität, um heuer ganz vorne mitzumischen, und das nicht nur in Sölden, sondern über die gesamte Saison. Brignone, Fanchini, Mölgg, Curtoni, das sind alles Rennläuferinnen mit sehr viel Erfahrung. Aber auch die jungen Athletinnen haben sich weiterentwickelt. Von diesen hat Marta Bassino sehr, sehr viel Talent und sie könnte eines Tages meine Nachfolgerin werden“, glaubt Denise Karbon.

Zu ihrem Karriere-Ende äußert sich die Cousine von Peter Fill wie folgt: „Natürlich fehlt mir der Rennzirkus sehr. Aber ich habe ja eine wunderschöne Alternative gefunden. In meiner Karriere als Skiprofi habe ich immer 100 Prozent gegeben. Jetzt bin ich voll und ganz Mutter. Wenn du nicht mehr trainierst, dann bist du schnell weg von der Szene, obwohl der Skisport mein bisheriges Leben bestimmt hat. Aber jetzt fühle ich mich in meiner neuen Rolle genauso wohl.“


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Autor: sportnews

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