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Emma Aicher zeigte im ersten Lauf auf. © ANSA / JEAN-CHRISTOPHE BOTT

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Emma Aicher zeigte im ersten Lauf auf. © ANSA / JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Der Kugel-Kampf ist neu entbrannt

85 Punkte Vorsprung hat Mikaela Shiffrin vor dem letzten Rennen der Saison auf Emma Aicher im Gesamtweltcup. Doch die Deutsche hat im ersten Durchgang des Riesentorlaufs aufgezeigt.

In Führung liegt sensationell die Kanadierin Valerie Grenier, die mit Startnummer 15 noch die Bestzeit erzielte und die Schwedin Sara Hector um zwei Hundertstelsekunden abfing. Dritte ist derzeit Emma Aicher (+0,26 Sekunden), die einen bärenstarken ersten Durchgang zeigte. Zur Erinnerung: Die junge Deutsche stand bis dato noch nie auf einem Riesentorlauf-Podium.


Mikaela Shiffrin liegt momentan nur auf Rang 17. Falls die US-Amerikanerin in die Punkte fährt, also mindestens 15. wird, gewinnt sie zum insgesamt sechsten Mal den Gesamtweltcup. Fakt ist: Der Kampf um die große Kristallkugel ist nach dem ersten Lauf spannender geworden, als er vor dem Rennen eigentlich war. Das hat auch damit zu tun, dass die hohen Nummern im Vergleich noch gute Zeiten erzielten.

Anna Trocker zeigt erneut auf

Aicher müsste auf alle Fälle den Riesentorlauf gewinnen, ansonsten sind alle Rechenspiele umsonst. Das nächste Ausrufezeichen setzte Anna Trocker. Die 17-jährige Völserin, die am Vortag im Slalom ihren ersten Top-Ten-Platz erzielt hatte, lag nach der ersten Zwischenzeit gar vor der Führenden Grenier. Am Ende klassierte sich Trocker auf Rang 12. Das Finale beim Damen-Riesentorlauf in Lillehammer beginnt um 12.30 Uhr.

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