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Aleksander Aamodt Kilde sorgt in Adelboden für eine Sensation. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Der wilde Kilde verblüfft in Adelboden alle

Marco Odermatt hat zum dritten Mal in Folge den Riesentorlauf von Adelboden für sich entschieden. Doch ausgerechnet sein größter Konkurrent im Gesamtweltcup sorgte für die Sensation des Tages.

Während es für seine Freundin Mikaela Shiffrin am Samstag nicht nach Wunsch lief, lief es für Aleksander Aamodt Kilde in Adelboden umso besser. Der Norweger war bereits nach dem ersten Durchgang sensationell auf Rang drei gelegen. Im Finale setzte der Abfahrts-Spezialist noch einen drauf und fuhr als Zweitplatzierter zum ersten Mal in seiner Karriere auf ein Riesentorlauf-Podium. Und das ausgerechnet auf dem anspruchsvollen Hang im Berner Oberland, der zu den schwersten im Weltcup zählt.


Schneller als der 31-Jährige war wieder einmal nur Marco Odermatt. Der Schweizer feierte seinen insgesamt 29. Weltcupsieg und distanzierte Kilde auf dem verkürzten Riesentorlauf (die Sicht war schlecht) um 1,26 Sekunden. Im Zielraum stieg danach die große Odermatt-Party. Der Dominator heizte seine Fans dabei ordentlich ein. Dritter wurde der Kroate Filip Zubcic, der im Finale einen ordentlichen Sprung nach vorne gemacht hatte.


Bester Azzurro wurde Luca De Aliprandini auf Rang 8. Alex Vinatzer fährt weiterhin die Riesentorlauf-Saison seines Lebens. Der Grödner hatte im zweiten Durchgang etwas Pech mit der Sicht. Schlussendlich reichte es dennoch für Rang 11. So weit vorne war Vinatzer zuvor in dieser Disziplin noch nie. Damit hat er zum vierten Mal in Folge im Riesentorlauf Punkte gesammelt. Hannes Zingerle (29.) verpasste eine bessere Platzierung wegen eines schweren Fehlers im Zielhang. Weiter geht es in Adelboden am Sonntag mit einem Slalom (10.30/13.30).

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