
War erneut der Schnellste: Giovanni Franzoni. © APA / EXPA/ JOHANN GRODER
Die Azzurri machen auf der Streif schon Alarm
Auch beim zweiten Abfahrtstraining in Kitzbühel haben Italiens Skifahrer mächtig auf sich aufmerksam gemacht. Darunter auch zwei Südtiroler.
21. Januar 2026
Von: dl
Giovanni Franzoni ist derzeit in Überform. Der 24-Jährige aus Manerba am Gardasee holte sich nach jenen in Wengen auch die beiden Trainingsbestzeiten in Kitzbühel. Franzoni ist ein wilder Hund: Der Italiener riskierte am Mittwoch bereits extrem viel – ohne Rücksicht auf Verluste. Das Selbstvertrauen ist dem Italiener nach seinen Podestplätzen (darunter sein erster Sieg) am Lauberhorn förmlich anzusehen.
Franzoni war bei neuerlichem Schönwetter noch einmal deutlich schneller als beim ersten Abtasten am Vortag. Bei gleichbleibenden Wetter- und Pistenverhältnissen wird der seit 1997 von Fritz Strobl gehaltene Streckenrekord von 1:51,58 Minuten am Samstag gefährdet sein.
„Wir können uns warm anziehen, das ist schon eine Ansage von dem Buam“ Vincent Kriechmayr über Giovanni Franzoni
„Ein bisserl mehr braucht es schon, um Giovanni zu biegen. Er muss schon ganz gut gefahren sein, wir können uns warm anziehen, das ist schon eine Ansage von dem Buam“, sagte beispielsweise der Österreicher Vincent Kriechmayr (10.).
Auch Innerhofer wieder stark
Nach der zweitschnellsten Zeit am Dienstag konnte auch Christof Innerhofer wieder aufzeigen. Der 41-jährige Pusterer ist derzeit ebenfalls in Top-Form und belegte im zweiten Abfahrtstraining Rang vier. Der Rückstand auf Franzoni betrug nur knapp vier Zehntelsekunden. Kitzbühel-Spezialist Florian Schieder (er wurde hier schon zwei Mal Zweiter) landete auf Rang acht.Mit ihm ist auf der Streif zu rechnen: Florian Schieder. © APA / EXPA/ JOHANN GRODER
Insgesamt landeten gleich vier Azzurri in den Top-8, weil Mattia Casse noch sechstschnellster war. Dominik Paris nahm wie viele andere Top-Favoriten auch noch nicht das volle Risiko und verlor als 19. 1,38 Sekunden auf Franzoni. Am Donnerstag steht in Kitzbühel ein Ruhetag auf dem Programm, ehe am Freitag der Super-G ausgetragen wird. Die legendäre Abfahrt auf der Streif findet dann am Samstag statt. Gestartet wird jeweils um 11.30 Uhr.
2. Abfahrtstraining in Kitzbühel
| Pos. | Name | Land | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1. | Giovanni Franzoni | ITA | 1.52.21 Minuten |
| 2. | Nils Alpand | FRA | +0,09 Sekunden |
| 3. | Stefan Babinsky | AUT | +0,29 |
| 4. | Christof Innerhofer | ITA/Gais | +0,39 |
| 5. | Alexis Monney | SUI | +0,50 |
| 6. | Mattia Casse | ITA | +0,51 |
| 7. | Felix Monsen | SWE | +0,55 |
| 8. | Florian Schieder | ITA/Kastelruth | +0,72 |
| 9. | Marco Odermatt | SUI | +0,96 |
| 10. | Vincent Kriechmayr | AUT | +1,09 |
| 19. | Dominik Paris | ITA/Ulten | +1,38 |
| 49. | Max Perathoner | ITA/Wolkenstein | +3,85 |
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