L Ski Alpin

Manfred Mölgg (hier in Zermatt) traininert in den kommenden Wochen in Ushuaia (FB)

Die „Azzurri“ reisen zum Trainingslager nach Südamerika

Für das italienische Ski-Weltcupteam stehen in den letzten Sommerwochen reihenweise Übungseinheiten auf Schnee auf dem Programm. Diese gehen nicht nur in Europa, sondern auch fernab des Kontinents in Ushuaia (Argentinien) und La Parva (Chile) über die Bühne.

Ursprünglich hätten die heimischen Ski-Asse in Chile zwischen Valle Nevado und La Parva, sowie in Argentinien zwischen Las Lenas und Ushuaia trainieren sollen. Die schlechten Wetterverhältnisse machten dies allerdings nicht möglich. So sind Ushuaia und La Parva die einzigen beiden Ortschaften, in denen die „Azzurri“ ihre Trainingszelte aufschlagen werden.

Die erste Gruppe der Nationalmannschaft, die nach Südamerika aufbricht, ist jene der Riesentorlauf-Herren. Für Florian Eisath und Co. startet am morgigen Donnerstag das dreiwöchige Trainingslager in Ushuaia. Neben dem Routinier aus Eggen sind in Argentinien außerdem Riccardo Tonnetti, Simon Maurberger, Manfred Mölgg, Andrea Ballerin, Luca De Aliprandini, Roberto Nani und Tommaso Sala zugegen. Ab Samstag schwitzen im sogenannten „Feuerland“ auch die italienischen Allrounderinnen. Der Verantwortliche Gianluca Rulfi hat Federica Brignone, Elena Curtoni, Nadia Fanchini und Francesca Marsaglia für das Trainingslager in Ushuaia einberufen.


Die Speed-Spezialisten sind im September in Chile im Einsatz

Zwei Wochen nach den Riesentorläufern starten die italienischen Abfahrer in ihr Südamerika-Abenteuer. Von 8. September bis 1. Oktober brettern Paris, Fill und Co. die Pisten in La Parva hinunter und profitieren dabei von der Cleverness ihres Trainerstabs, diees ihnen möglich machte, stets am frühen Vormittag bei besten Bedingungen zu trainieren.

Unterdessen feilen, bereits seit heutigem Mittwoch, die einheimischen Slalom-Asse im schweizerischen Saas Fee an ihrer Technik. Neben dem Trio Patrick Thaler, Stefano Gross und Giuliano Razzoli, wurde – nicht einmal zwei Monate nach seiner Knieoperation – auch Giovanni Borsotti für das Training in die Schweiz einberufen. Borsotti kann zwar noch nicht auf Schnee trainieren, soll aber in weiteren kleinen Schritten wiederans Nationalteam herangeführt werden. Der Skifahrer aus dem Piemontführtim Kanton Wallis vor allemphysiotherapeutische Übungen durch.

Autor: sportnews

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