L Ski Alpin

Für Mikaela Shiffrin lief es auch in der Abfahrt nicht nach Wunsch. © APA/afp / DIMITAR DILKOFF

Die Chancen schwinden: Mikaela Shiffrin und ihre Medaillen-Jagd

US-Skistar Mikaela Shiffrin blickt nach den herben Enttäuschungen der ersten Tage mit Zuversicht auf die letzten Medaillenchancen bei den Olympischen Winterspielen in China.

In der alpinen Kombination, in der sie 2018 Olympia-Silber und 2021 WM-Gold holte, zählt sie am Donnerstag zu den Favoritinnen. Zudem kündigte Shiffrin ihren Start im abschließenden Teamevent am Samstag an.


„Lektion Nummer eins, die viele Leute bei den Olympischen Spielen lernen, ist, dass es keine Garantie für irgendwas gibt“, sagte Shiffrin, die im Riesenslalom und Slalom als Gold-Kandidatin jeweils früh ausgeschieden war. In den Speed-Disziplinen Super-G und Abfahrt, die ihr weniger liegen, fuhr sie auf die Plätze 9 und 18.

„Es ist, als ob man zwei verschiedene Sportarten an einem Tag ausübt.“ Mikaela Shiffrin

„Jeden Tag, an dem ich auf diese Strecke gehe, habe ich das Gefühl, einen soliden Lauf runterbringen zu können. Das gibt mir die Chance, in meinem Kopf ein bisschen ruhiger zu werden“, so Shiffrin über die Abfahrtspiste am Xiaohaituo Mountain, die darüber entscheiden dürfte, ob sie im Slalom der Kombination überhaupt eine Chance auf den Sieg bekommt.

„Die Events könnten nicht unterschiedlicher sein. Es ist, als ob man zwei verschiedene Sportarten an einem Tag ausübt. Das ist die größte Herausforderung“, sagte Shiffrin zu ihrem letzten Einzelstart bei diesen Spielen. Die letzte Gelegenheit, Edelmetall zu holen, gibt's dann im Mannschaftswettbewerb am Samstag. „Ich freue mich sehr auf das Teamevent“, sagte Shiffrin. Das werde ein „großartiger Abschluss dieser olympischen Erfahrung“. Vielleicht ja auch ein versöhnlicher.

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