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Urs Kryenbühl kam beim Zielsprung brutal zu Sturz. © APA / HELMUT FOHRINGER

Die Kryenbühl-Diagnose: Schwere Verletzungen von Kopf bis Knie

Der Schweizer Ski-Rennläufer Urs Kryenbühl hat sich bei seinem furchterregenden Sturz bei der Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel folgenschwere Verletzungen zugezogen. Das wurde am frühen Freitagabend bekannt.

Nach Angaben des Schweizer Skiverbandes Swiss Ski erlitt der 26-Jährige neben einer Gehirnerschütterung und einem Bruch des rechten Schlüsselbeins auch einen Riss des Kreuz- und Innenbandes im rechten Knie.


Kryenbühl hatte am Zielsprung bei Tempo 145 die Kontrolle verloren und war mit dem Kopf voraus auf die Piste geprallt. Er verlor das Bewusstsein, war beim Abtransport mit einem Helikopter allerdings ansprechbar und bei klarem Verstand.

Der Schweizer Hoffnungsträger wird somit in dieser Saison keine Rennen mehr fahren und auch die WM in Cortina (7. bis 21. Februar) verpassen. Wie lange er genau ausfällt, ist noch offen.

Halswirbelverletzung bei Cochran-Siegle
Vergleichsweise glimpflich ging der Sturz von Ryan Cochran-Siegle aus. Der Amerikaner war nach der Hausbergkante in das Fangnetz geflogen und musste von dort ebenfalls ausgeflogen werden. Er erlitt nach Angaben des US-Team „nur eine leichte Halswirbelfraktur“.

Die schweren Stürze am Hahnenkamm überschatteten Beat Feuz' Premierensieg in Kitzbühel und Dominik Paris' Rückkehr aufs Weltcup-Podest. Von beiden waren nach dem Rennen kritische Töne zu hören.

Autor: sid/fop

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