
Schweizer Ski-Legende, hier noch in Aktion, starb im Alter von 78 Jahren. © Vintage Ski Racing Pics
Die Schweiz trauert um eine Ski-Legende
Die Schweizer Ski-Welt trauert um einen ihrer großen Namen der 1970er-Jahre.
02. September 2026
Von: sn
Der ehemalige Schweizer Skirennfahrer Walter Tresch ist im Alter von 78 Jahren nach längerer Krankheit verstorben. Er starb zu Hause im Kreis seiner Familie. Tresch hinterlässt seine Ehefrau Rita, vier Kinder und sechs Enkelkinder.
In den 70er-Jahren gehörte Tresch zu den erfolgreichsten und vielseitigsten Schweizer Skifahrern. Besonders bekannt wurde er 1971 durch seinen überraschenden Sieg in der Abfahrt von St. Moritz, bei dem er Bernhard Russi um nur acht Hundertstelsekunden schlug.
Walter Tresch mit den Ikonen Gustav Thöni und Ingemar Stenmark auf dem Podest beim Parallel-Riesentorlauf in Gröden. © Sport-Archiv
In seiner Karriere feierte Tresch insgesamt vier Weltcupsiege und stand 14 Mal auf dem Podest. Seine größte Stärke war die Kombination. Dort gewann er mehrere bedeutende Rennen, unter anderem in Kitzbühel, Wengen und Garmisch-Partenkirchen. 1972 holte er bei den Weltmeisterschaften in Sapporo die Silbermedaille in der Kombination. Auch bei den Olympischen Spielen 1976 in Innsbruck bewies er seine Vielseitigkeit und erreichte im Slalom den vierten Platz sowie Rang sieben in der Abfahrt.
Er blieb dem Ski-Sport treu
Nach seinem Rücktritt vom Weltcup 1977 blieb Tresch dem Skisport verbunden. Er nahm noch an Parallelrennen in Nordamerika teil und arbeitete später unter anderem für den Skihersteller Völkl. Auch im Weinhandel war er tätig. Bis ins hohe Alter besuchte er regelmäßig Skirennen.Profil bearbeiten
Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

Kommentare (0)