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Lara Gut-Behrami ist derzeit im Super-G das Maß aller Dinge. © APA/afp / CHRISTOF STACHE

Die Super-G-Queen schlägt auch in Garmisch zu

Lara Gut-Behrami hat am Samstag in Garmisch-Partenkirchen ihre Vormachtstellung im Super-G eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Die Schweizerin feierte im 4. Super-G in dieser Saison den 3. Sieg – und das in eindrucksvoller Art und Weise. Die 29-Jährige fuhr wie auf Schienen und kam mit der anspruchsvollen Kandahar-Piste am besten zurecht. Gleichzeitig arbeitete sich Gut-Behrami im Gesamtweltcup auf Rang 2 vor. Dass die Schweizerin in Top-Form ist, zeigte sie zuletzt auch am Kronplatz, als sie zum 1. Mal seit über 4 Jahren wieder auf einem Riesentorlauf-Podest stand.


Auf Rang 2 landete am Samstag die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie (mit einem Respektabstand von 68 Hundertstel auf Gut-Behrami). Die 22-Jährige, die in der Vergangenheit bereits öfters in den Abfahrtstrainings stark aufzeigte, konnte ihr Potential nun endlich auch in einem Rennen zeigen. Für Vickhoff Lie ist es der 1. Podestplatz im Weltcup.

Goggia verpasst Podest knapp
Für die noch größere Überraschung sorgte allerdings Marie-Michele Gagnon. Die 31-jährige Kanadierin ging mit Startnummer 29 ins Rennen und zeigte eine bärenstarke Fahrt, sodass sie Sofia Goggia noch vom Podest stoßen konnte. Die derzeitige Abfahrts-Dominatorin, die zuletzt zwei Mal in Folge im Super-G ausschied, verpasste am Samstag das Podest um nur 7 Hundertstel.

Steht zum 1. Mal seit knapp 5 Jahren wieder am Stockerl: Marie-Michele Gagnon © APA/afp / CHRISTOF STACHE

Zweibeste Azzurra wurde Federica Brignone auf Rang 12. Die Grödnerin Nadia Delago konnte als 36. keine Weltcup-Punkte sammeln.

Autor: dl

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