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Luca Aerni, Loic Meillard und Marco Odermatt strahlen in der französischen Sonne. © APA/afp / OLIVIER CHASSIGNOLE

L Ski Alpin

Luca Aerni, Loic Meillard und Marco Odermatt strahlen in der französischen Sonne. © APA/afp / OLIVIER CHASSIGNOLE

Die totale Ski-Show der Schweiz

Die Schweizer Skirennfahrer haben beim Weltcup in Val d'Isère einen Dreifach-Triumph gefeiert. Die Konkurrenz staunte mit offenen Augen – auch Alex Vinatzer, der die nächste Spitzenplatzierung einfuhr.

Der Sieg beim Riesenslalom in den französischen Alpen ging allerdings nicht an Alpin-Dominator Marco Odermatt, der auf der Piste „Face de Bellevard“ zuletzt viermal in Folge triumphiert hatte, sondern an seinen Teamkollegen Loic Meillard.


Der Slalom-Weltmeister gewann mit 18 Hundertstel Vorsprung auf Landsmann Luca Aerni, Odermatt wurde Dritter – damit war die totale Show der Schweizer perfekt.

Loic Meillard bei seiner windschnittigen Zieleinfahrt. © ANSA / SEBASTIEN NOGIER

Loic Meillard bei seiner windschnittigen Zieleinfahrt. © ANSA / SEBASTIEN NOGIER


Der nach dem ersten Durchgang noch führende Österreicher Stefan Brennsteiner fiel im Finale auf Rang fünf zurück. Dieses Schicksal teilte er mit zahlreichen weiteren Top-Athleten, die mit der Piste im zweiten Lauf große Probleme hatten.


Vinatzer in den Top Ten

Nach dem ersten Lauf war auch Alex Vinatzer noch in Schlagdistanz zum Podium, allerdings rutschte er in der Entscheidung vom sechsten auf den achten Platz zurück. Der 26-jährige Grödner, der zuletzt in Nordamerika sein erstes Riesentorlauf-Podest eingefahren hatte, rutschte den ein oder anderen Schwung ein und brauchte somit seinen Vorsprung auf. Am Ende fehlten ihm 65 Hundertstel auf Meillard.

Alex Vinatzer bei seinem Riesentorlauf-Auftritt in Frankreich. © ANSA / SEBASTIEN NOGIER

Alex Vinatzer bei seinem Riesentorlauf-Auftritt in Frankreich. © ANSA / SEBASTIEN NOGIER


Vinatzer war aber noch der mit Abstand beste Azzurro. Filippo Della Vite (15.) und Luca De Aliprandini (26.) reihten sich weiter hinten ins Klassement ein, Giovanni Borsotti schied im zweiten Lauf aus. Der Enneberger Tobias Kastlunger (45.) verpasste die Qualifikation für die Entscheidung.

Am Sonntag steht für die Männer in Val d'Isère noch ein Slalom an.


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