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Ein Bussi unter Teamkollegen. © Social Media

Die tragischen Ski-Helden haben wieder Schmetterlinge im Bauch

Der Schnee des Stilfserjochs hat vor kurzem drei Ski-Stars wieder ein dickes, fettes Lächeln ins Gesicht gezaubert.

Sieht man sich die jüngsten Social-Media-Bilder von Lucas Braathen, Atle Lie McGrath und Aleksander Aamodt Kilde an, dann bekommt man das Gefühl: Diese drei Jungs haben Schmetterlinge im Bauch. Ganz verkehrt dürfte es bei den Ski-Vikingern nicht sein: Im Vorjahr waren sie noch die tragischen Helden im Weltcup, nun sind sie zurück – und fühlen sich offenbar wohler denn je.


Auf dem Stilfserjoch trainierten die drei Norweger erstmals nach ihren schweren Verletzungen wieder zusammen. „Der erste Tag mit meinen Boys seit ich gestürzt bin. Diesen Tag konnte ich nicht erwarten. Danke an alle, die mir geholfen haben, zurückzukommen“, schrieb Lucas Braathen unter ein Foto, bei dem er von McGrath ein dickes Busserl auf die Wange gedrückt bekommt. „Warum wehrst du dich gegen meinen Kuss?“, kommentierte McGrath scherzhaft.

Braathen kam in Adelboden schwer zu Sturz. © APA/afp / FABRICE COFFRINI


Dass die Freude bei den drei Ski-Stars riesig ist, ist nur allzugut verständlich. Aleksander Aamodt Kilde ging im Vorjahr als Verteidiger des Gesamtweltcups an den Start, riss sich im Jänner aber bei einem Trainingssturz das Kreuzband und konnte seinen Titel nicht verteidigen.
Auch Braathen und McGrath sind zurück
Braathen gelang in der letzten Saison der endgültige Durchbruch und holte sich zum Auftakt in Sölden seinen ersten Weltcupsieg. Mit seiner kompromisslosen und wilden Art wurde er schnell zu einem Fan-Liebling in der Ski-Szene, genauso wie sein Kumpel McGrath, der in Alta Badia sensationell auf Rang 2 gefahren ist – das erste Top-Resultat im Weltcup.

Allerdings wurde der rasante Aufstieg der beiden im umstrittenen Riesentorlauf von Adelboden gebremst, als sie schwer zu Sturz kamen und die Saison beenden mussten. Für viele wurden sie dadurch zu den tragischen Helden der Saison. Jetzt haben Braathen, McGrath und Kilde ihre Verletzungen auskuriert – und sind heiß für die neue Saison.

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