
Ski-Superstar Federica Brignone. © APA/afp / MARCO BERTORELLO
Federica Brignone besiegt ihre Zweifel
Nach der Abfahrt der Herren steht am Sonntag das nächste Ski-Highlight bei den Olympischen Spielen an: Die Damen küren ihre Speed-Königin. Nun gab es bei den Azzurre eine Personalentscheidung.
07. Februar 2026
Aus Cortina d'Ampezzo

Von:
Thomas Debelyak
Sofia Goggia, Nicol Delago und Laura Pirovano standen bereits vor Beginn der Olympischen Spiele als Fix-Starterinnen für die Abfahrt an. Nur der letzte Platz, der war noch zu vergeben. Elena Curtoni, Nadia Delago und die wiedergenesene Federica Brignone standen zur Auswahl. Seit Samstagnachmittag ist klar: Das letzte Ticket geht an Gesamtweltcupsiegerin Brignone.
Nach ihrem brutalen Sturz und der Horrorverletzung im April gab die Aostanerin erst vor zwei Wochen im Riesentorlauf am Kronplatz ihr Comeback. Die Frage lautete deshalb: Traut sich Brignone die Olympische Abfahrt schon zu? Nach dem zweiten Training am Samstag grübelte die 35-Jährige trotz des soliden siebten Platzes noch, sagte: „Ich muss das jetzt mit meinem Team besprechen. Bei den Landungen nach den Sprüngen hatte ich Schmerzen.“
Nadia Delago muss zuschauen
Doch Brignone beißt auf die Zähne – und will am Sonntag ab 11.30 Uhr angreifen. Das gab Italiens Wintersportverband am späten Nachmittag bekannt. Italiens Quartett steht also. Gleichzeitig heißt das: Nadia Delago muss in der Abfahrt zuschauen.Nadia Delago wird die Abfahrt nicht bestreiten. © ANSA / ANDREA SOLERO
Überraschend kommt das für die Grödnerin nicht. „Brignone hat zwei gute Trainings hingelegt und fühlt sich jeden Tag besser. Ich denke, dass sie starten wird“, hatte Delago nach dem Training am Samstag gesagt. Wenige Stunden später gibt’s die Gewissheit.
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