
Daniel Hemetsberger musste am Donnerstag einen bösen Crash einstecken. © ANSA / ANNA SZILAGYI
Dieses Mal ein Österreicher: Wieder böser Crash auf der Stelvio
Am Mittwoch hatte es den Norweger Frederik Möller erwischt, am Donnerstag kam mit Daniel Hemetsberger ein weiterer Topfahrer im Training auf der Stelvio zu Sturz.
05. Februar 2026
Von: cst/apa
Daniel Hemetsberger ist am Donnerstag im zweiten Training für die Olympia-Abfahrt in Bormio zu Sturz gekommen. Den 34-Jährigen hebelte es nach einem leichten Sprung aus, er verdrehte sich, touchierte eine Torstange, verlor dabei den Helm und krachte danach in den Fangzaun.
Der Oberösterreicher hatte aber Glück im Unglück, konnte selbst ins Ziel fahren. „Was Gröberes sollte nicht sein“, gab der ÖSV-Athlet im Ziel Entwarnung.
„Ich war Gott sei Dank nicht weg, habe den ganzen Sturz live miterlebt, weiß auch alles“, sagte Hemetsberger. Der Einschlag mit großer Geschwindigkeit ins Tor sei „grauslich“ gewesen. „Da hat es mir ziemlich den Kopf ins Genick gerissen.“ Dass man dabei den Helm verliere, könne passieren. „Das juckt mich nicht, da kritisiere ich niemanden.“ Erstmals in seiner Karriere sei bei ihm der Airbag aufgegangen. „Wollte ich auch nie erleben, aber hat gepasst. Mir hat es den rechten Fuß ein bisschen verdreht, aber beim Runterfahren war es kein Problem und ich habe auch draufsteigen können“, sagte Hemetsberger. „Es ist eh der kaputte.“
Hemetsberger verlor beim Sturz den Helm. © ANSA / ANNA SZILAGYI
Dazu kommen andere Probleme. Er klagte über „ein ganz bisschen Kopfweh“ und hoffte, dass die „Schwellung beim Auge weggeht, weil momentan sehe ich nicht so gut“. Groß war sein Ärger über den Sturz. „Ich habe den gleichen Scheiß wie in Kitzbühel gemacht. Einmal kann man einen Fehler machen, aber nicht zweimal. Dann ist man ein Idiot, das ärgert mich gewaltig.“
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