L Ski Alpin

Dominik Paris ist zufrieden mit seinem Auftritt. © ANSA / PETER SCHNEIDER

Dominik Paris fühlt sich jetzt auch in Wengen heimisch

Dominik Paris und Wengen: Das war lange keine Liebesbeziehung. Inzwischen hat sich der Ultner mit dem Schweizer Kult-Skiort aber angefreundet, wie er auch am Freitag im Super-G unter Beweis stellte.

Gewonnen hat Dominik Paris in Wengen noch nie. Doch der mittlerweile 34-Jährige kam in den letzten Jahren unterm Lauberhorn immer besser zu recht. Vor vier Jahren stand er zum ersten Mal überhaupt auf einem Wengen-Podest – zwei Jahre später schaffte er dieses Kunststück erneut. Beide Male in der Abfahrt. Auch heuer fühlt sich Paris bei den Klassiker-Rennen wohl. Nach seinem 5. Platz in der verkürzten Abfahrt am Vortag, legte er am Freitag mit einem 4. Rang im Super-G nach.


Mickrige 6 Hundertstelsekunden fehlten Paris am Ende auf den drittplatzierten Aleksander Aamodt Kilde. Im Ziel prallte der Südtiroler die Faust, weil er wusste: Diese Fahrt ist mir gelungen, zumal der Super-G in den letzten Jahren nicht unbedingt seine Paradedisziplin war. In der Spezial-Abfahrt am Samstag (ab 12.30 Uhr) gehört Paris somit zu den Podestanwärtern.

Der Quereinsteiger stiehlt allen die Show

Den Sieg holte sich im Super-G nicht wie erwartet Marco Odermatt, sondern Cyprien Sarrazin. Der 29-jährige Franzose war früher ein Riesentorlauf-Spezialist und fährt heuer seine zweite richtige Speed-Saison. In Wengen feierte Sarrazin nun seinen insgesamt dritten Weltcupsieg. Den erste hatte er vor acht Jahren in Alta Badia (im Parallel-Riesentorlauf) geholt , ehe er heuer die Abfahrt von Bormio gewann.

Im Vergleich zur Abfahrt am Vortag tauschte Sarrazin die Podestplätze mit Odermatt, der dieses Mal Zweiter wurde. Der Schweizer verlor über eine halbe Sekunde auf seinen neuen Speed-Rivalen. Allerdings war Sarrazin der einzige Top-Läufer, der vor Alexis Pinturault ins Rennen gegangen war. Der Franzose kam mit Startnummer 7 schwer zu Sturz. Anschließend gab es eine lange Unterbrechung.

Sein bestes Resultat im Weltcup erreichte der Italiener Guglielmo Bosca als Fünfter. Der 30-Jährige war zuvor nie besser als Neunter gewesen. Christof Innerhofer (23.) und Florian Schieder (29.) landeten hingegen außerhalb der Top-20, konnten aber immerhin noch einige Punkte sammeln.

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