
Dominik Paris beim ersten Abtasten in Bormio. © APA/afp / FABRICE COFFRINI
Dominik Paris: „Es ist immer schön, hier zu sein“
Die weltbesten Abfahrer haben am Mittwoch den ersten Trainingslauf für die Olympia-Abfahrt in Bormio bestritten. Dominik Paris & Co. zeigten sich im Anschluss in guter Laune.
04. Februar 2026
Von: dl
Paris kennt die Stelvio wie aus dem Effeff. Insgesamt sieben Mal hat der Ultner in Bormio schon gewonnen, davon sechs Mal in der Abfahrt. Allerdings finden die dortigen Rennen normalerweise immer Ende Dezember statt – und nicht im Februar wie heuer bei den Olympischen Spielen. Dementsprechend sind die Schneeverhältnisse in seinem Wohnzimmer heuer anders.
Zum Auftakt präsentierte sich die Piste wegen des Neuschnees etwas unruhig – und nicht so eisig und hart wie üblich. Für Paris ist das jedoch kein Problem, wie er im Anschluss erklärte: „Die Piste ist noch nicht in perfektem Zustand, doch es ist noch etwas Zeit bis Samstag. Die Verhältnisse werden sich noch ändern. Es ist immer schön, hier zu sein. Ich fühle mich schon bereit.“
Auf der Stelvio-Piste in Bormio wird um Olympia-Medaillen gekämpft. © APA/afp / FABRICE COFFRINI
Der Trainingszweite Giovanni Franzoni hat deutlich weniger Erfahrung mit der Stelvio als Paris. Der Kitzbühel-Sieger ist aber ebenfalls ein heißes Ass für die Olympia-Abfahrt: „Ich habe diesen Lauf genossen. Heute war es ein bisschen ungewohnt, weil es anders ist als sonst, aber in Italien zu fahren ist etwas Besonderes und ich liebe diese Strecke. Für das Training ist es so perfekt, ich hoffe aber, dass er für das Rennen etwas eisiger sein wird.“
Noch keine Olympia-Atmosphäre
Bormio präsentiert sich dieser Tage noch als verschlafenes Städtchen. Hier und dort waren noch letzte Aufbauarbeiten im Gange. Besonderes Olympia-Flair stellte sich vor nahezu leeren Tribünen im Training noch nicht ein. „Die Atmosphäre ist noch nicht zu 100 Prozent da, aber sie kommt, man spürt es“, meinte der am Dienstag angereiste Österreicher Vincent Kriechmayr.Profil bearbeiten
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