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Dominik Paris (Pentaphoto)

„Dominik Paris ist schon extrem schnell“

Die Absage der Nordamerika-Rennen stieß den drei Südtiroler Ausnahme-Athleten Christof Innerhofer, Peter Fill und Dominik Paris sauer auf. Mittlerweile haben die Speed-Spezialisten wieder europäisches Terrain unter sich – und tasten sich immer weiter an ihre Rennform heran.

Am Donnerstag und Freitag werden die drei Athleten am Furkelpass nahe St. Vigil Riesentorlauftrainings bestreiten, da die Wetter- und Schneebedingungen keine Super-G- oder Abfahrtseinheiten zulassen. Zurzeit läuft die Suche der Trainer nach einem geeigneten Ort für die schnellen Trainings auf Hochtouren, denn am Sonntag und Montag soll vor dem Val d’Isére-Wochenende noch einmal an der Form gefeilscht werden.


„Paris in toller Verfassung, Fill schwankt noch“

Peter Fill, Christof Innerhofer und Dominik Paris befinden sich zurzeit aber schon auf einem guten Weg. Das Speed-Trio bereitete sich in Copper Mountain auf die Nordamerika-Rennen vor (die am Ende aber abgesagt wurden) und konnten dort acht Tage lang bei idealen Bedingungen trainieren. Abfahrts-Coach Alberto Ghidoni: „Dominik Paris ist sehr motiviert und meistens schneller als alle anderen. Bei Peter Fill waren die Leistungen bei den Trainingsfahrten teils herausragend, teils nur durchschnittlich, während Innerhofer in einer guten körperlichen Verfassung ist und sich auch bei jenen Bedingungen bemüht hat, die ihm nicht sehr liegen. Die Bilanz fällt also sehr positiv aus. Natürlich sind die Weltcup-Rennen ein anderes Paar Schuhe – doch wir sind bereit und können das Wochenende in Val d’Isère nicht mehr erwarten.“


Bode Miller begegnet

Am ersten Dezemberwochenende ist es dann soweit. Dann finden im französischen Alpenörtchen jene Rennen statt, die in Beaver Creek abgesagt wurden.

Übrigens: In Copper Mountain begegnete das Südtiroler Speed-Trio der Ski-Legende Bode Miller, die dort eifrig für ihr Comeback schuftete. „Sein Stil ist immer derselbe“, so Ghidoni, „er ist und bleibt ein außergewöhnlicher Speed-Fahrer. Ich persönlich glaube aber, dass er nach 40, 50 Rennsekunden Probleme bekommen könnte. Doch Miller ist immer für eine Überraschung gut. Wir werden also sehen…“


SN/td


Autor: sportnews

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