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Dominik Paris gab als Frontmann ordentlich Gas. © LISA RENNER PHOTOGRAPHY

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Dominik Paris gab als Frontmann ordentlich Gas. © LISA RENNER PHOTOGRAPHY

Dominik Paris lässt in der Schweiz die Erde beben

Im Winter lässt es Dominik Paris auf der Ski-Piste krachen, im Sommer gerne mal auf der Musikbühne. Vergangenes Wochenende begeisterte der Ultner in der Schweiz.

Dominik Paris ist einer der größten Abfahrer, die es im Ski-Weltcup je gegeben hat. Wer aber denkt, dass das Ultner Kraftpaket die Action nur im Winter liebt, sieht sich getäuscht. Paris hat nämlich ein zweites, powervolles Hobby: Er ist der Frontmann seiner Metal-Band Rise of Voltage. Und mit dieser begeisterte „Domme“ vergangenes Wochenende in der Schweiz.


Am Freitag war der 26-fache Weltcupsieger mit seiner Band beim Mannried Open Air in Zweisimmen im Kanton Bern zu Gast. „Es ist fantastisch, hier so viele Menschen zu treffen, die sich sowohl für Skisport als auch für Metal begeistern“, sagte Paris nach dem Konzert der Berner Zeitung. Das Schweizer Blatt fand auch eine passende Beschreibung: So war Rise of Voltage nicht die technisch großartigste Band des Abends, aber jene, die am kompromisslosesten zur Sache ging.

Bei Odermatt und von Allmen daheim

Am Abend darauf brachte Paris mit seiner Band den Boden bei der Teffli Rally in Ennetmoos zum Beben. Das Kuriose an der ganzen Sache: Zweisimmen und Ennetmoos befinden sich in unmittelbarer Nähe der Wohnorte der Schweizer Ski-Superstars Franjo von Allmen und Marco Odermatt. „Ich hab’s kaum geglaubt, als die Jungs mir sagten, wie nahe bei ihrem Daheim wir spielen. Schade, dass es mit einem Besuch nicht geklappt hat“, so Paris gegenüber der Berner Zeitung.

Einer der besten Abfahrer der Geschichte: Dominik Paris. © APA/afp / CORNELIUS POPPE

Einer der besten Abfahrer der Geschichte: Dominik Paris. © APA/afp / CORNELIUS POPPE


Dominik Paris hat während der anstrengenden Sommervorbereitung also eine gute Auszeit genossen. In Kürze wird er sein Trockentraining wieder aufnehmen, Anfang September geht es für den sympathischen Abfahrer dann nach Südamerika, wo er sich erstmals wieder die Skier anschnallen wird. In einigen Monaten will Paris wieder die Schweiz rocken – dann allerdings auf der Ski-Piste. Die Weltmeisterschaft geht im Februar bekanntlich im Schweizer Nobelort Crans Montana über die Bühne.

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