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Kjetil Jansrud hat sein Karriereende angekündigt. © APA / HANS PUNZ

Ein echter Wikinger kündigt sein Karriereende an

Kjetil Jansrud bereitet sich derzeit auf die neue Ski-Saison vor. Wie der Norweger kürzlich ankündigte, wird es seine letzte Sommervorbereitung sein.

„Grundsätzlich wird das meine letzte Saison“, erklärte der Norweger in einem Interview mit der norwegischen Tageszeitung Verdens Gang. Für seinen Abschied hat der 35-Jährige einen klaren Plan: Bei den Heimrennen in Kvitfjell Anfang März will der Routinier die Ski-Bühne verlassen. „Ich möchte mich in meiner Heim-Arena verabschieden.“


Ein kleines Hintertürchen ließ er sich aber offen. „Wenn es plötzlich richtig gut läuft, kann es sein, dass man denkt: Verdammt noch mal, was soll's, ich hänge ein Jahr dran.“ Sein Plan sei aber, 2022 aufzuhören. Das große Ziel in seiner letzten Saison sind die Olympischen Spiele in Peking.

Beeindruckende Zahlen
Jansrud hat in seiner Ski-Karriere praktisch alles gewonnen: 2014 wurde er Super-G-Olympiasieger und 2019 kürte er sich zum Abfahrts-Weltmeister. Noch dazu holte der Norweger, der insgesamt 23 Weltcup-Siege feierte, vier kleine Kristallkugeln. Der letzte Winter war allerdings für seine Verhältnisse durchwachsen. So stand der Speed-Spezialist lediglich beim Super-G in Gröden als 3. am Stockerl.

Kjetil Jansrud fühlt sich auf der Saslong wie zuhause. © Saslong Classic Club

Generell gilt Jansrud, so wie andere Wikinger wie Aleksander Aamodt Kilde oder Aksel Lund Svindal (er hat seine Karriere bereits beendet) auch, als echter Gröden-Spezialist. So stand er auf der Saslong insgesamt 11 Mal am Stockerl (2 Siege). Darüber hinaus war Jansrud im Ski-Zirkus stets seine Fairness und Kollegialität bekannt.

Schlagwörter: Wintersport

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