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Eine Top-Slalomläuferin grüßt vom Krankenbett.

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Eine Top-Slalomläuferin grüßt vom Krankenbett.

Ein gebrochenes Ski-Herz: „Es tut so weh“

Aus dem Ski-Zirkus gibt es eine bittere Nachricht: Eine Top-Slalomläuferin verletzte sich schwer und muss ihren großen Traum begraben.

Es ist noch nicht lange her, da leuchteten Andreja Slokars Augen so hell wie lange nicht mehr. Im März dieses Jahres fuhr die Slowenin im Weltcup-Slalom von Sun Valley als Dritte aufs Podest – und zwar zum ersten Mal seit ihrer schweren Knieverletzung im Oktober 2022. Die Euphorie hätte für die anstehende Olympia-Saison also nicht größer sein können, wäre, ja wäre da nicht dieses verhängnisvolle Training am Donnerstag gewesen.


Slokar verletzte sich nämlich erneut schwer am Knie: Das Kreuzband ist gerissen, die Saison schon vorbei, bevor sie überhaupt begonnen hat. „Es tut so weh“, schrieb die 28-Jährige auf Instagram und fügte ein Foto an, das sie im Krankenbett zeigt.

Andreja Slokar fuhr im März aufs Podest. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / SEAN M. HAFFEY

Andreja Slokar fuhr im März aufs Podest. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / SEAN M. HAFFEY


„Ich bin wirklich traurig, dass ich mir am Donnerstag das Kreuzband gerissen habe. Ich hatte die beste Zeit und ich will einfach nur zurück zu diesen tollen Momenten“, so Slokar, die sich bereits kämpferisch gibt: „Ich denke, wir müssen also erneut dieses Comeback-Ding machen, oder?“



Slokar ist eine talentierte Slalomläuferin, die in ihrer Karriere schon zwei Rennen gewinnen konnte, einen Slalom (in Courchevel/2022) und ein Parallelrennen (in Lech/2021). Den Ski-Pisten muss die 28-Jährige nun aber für einige Zeit fern bleiben, denn nach einem Kreuzbandriss beträgt die Ausfalldauer mindestens sechs Monate.

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