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Giovanni Franzoni (links) mit seinem Trainer und Mentor Peter Fill.

Ein junger Italiener auf den Spuren von Peter Fill

Er gilt als Riesentalent, nun hat er einen ersten Meilenstein in seiner Karriere gesetzt: Giovanni Franzoni gewann am Mittwoch bei der Junioren-Weltmeisterschaft Gold im Super-G – und wandelt somit auf den Spuren seines Mentors Peter Fill.

Es war im fernen Jahr 2002, als sich Peter Fill mit gerade einmal 19 Jahren den Super-G-Titel bei der Junioren-WM sicherte. Seitdem hat es kein Azzurro mehr geschafft, eine solche Goldmedaille heimzubringen – bis Giovanni Franzoni am Mittwoch auf den Plan trat.


Der 19-Jährige, der aus Manerba am Gardasee stammt, ging in Bansko als großer Favorit ins Rennen und hielt dem Druck stand. „Es war wunderschön. Mein Ziel für dieses Jahr sind diese Rennen hier und mit einer Goldmedaille zu starten, ist wirklich wichtig. Jetzt darf ich beim Weltcupfinale mein Debüt im Super-G geben, damit habe ich ein weiteres tolles Ziel erreicht.“

Peter Fill: Vom Ski-Ass zum Trainer
Franzoni bedankte sich nach dem Rennen besonders bei einer Person, nämlich Peter Fill. „Er war der letzte, der diese Medaille gewonnen hat. Nun ist er hier, gibt mir viele wertvolle Tipps und hilft mir so weiter“, so Franzoni.

Fill hat nach seinem Karriereende vor einem Jahr nahtlos an die Trainer-Laufbahn angeknüpft und betreut vorwiegend die jungen Athleten der Nationalmannschaft. „Es scheint, als wären wir mit dem richtigen Fuß gestartet. Bravo, Giovanni Franzoni“, schrieb der Kastelruther auf seinen Social-Media-Kanälen.

Für Franzoni ist die WM aber noch nicht beendet. Er wird in Bansko noch einige Rennen bestreiten und versuchen, die eine oder andere weitere Medaille mit nach Hause zu nehmen.

Autor: det

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