L Ski Alpin

Das dritte Training wurde abgebrochen. © APA/afp / JEFF PACHOUD

Ein kurzes Vergnügen: Training abgebrochen

Das dritte und letzte Abfahrtstraining der Herren bei den Olympischen Spielen in Peking wurde am Samstag nach nur drei Fahrern abgebrochen. Wieder avancierte der Wind zum Spielverderber.

Zuerst Matthias Mayer, dann Christof Innerhofer und schließlich Aleksander Aamodt Kilde: Nur drei Athleten hatten im Abschlusstraining das Vergnügen, die Piste in Yanqing zu befahren. Danach griff Rennleiter Markus Waldner zum Funk und brach die Generalprobe ab.


Der Wind blies am Samstag noch stärker als in den letzten Tagen, was die Athleten zu spüren bekamen. Mayer etwa segelte bei einem Sprung extrem weit, verlor in der Luft kurz das Gleichgewicht und blieb nur dank seiner großen Klasse stehen. Innerhofer stand ab Mitte der Fahrt gar auf. Wie er im Interview anschließend verriet, war das aber so geplant. Der 37-Jährige wollte nur jene Passage testen, in der er in den ersten beiden Trainings ein Tor ausgelassen hatte.

FIS will kein Risiko eingehen
Einzig Kilde fuhr die ganze Abfahrt im Renntempo – und erlebte beim „Mayer-Sprung“ ebenfalls eine Schrecksekunde. „Es war sehr windig und auch etwas gefährlich, weil die Bedingungen nicht stabil sind“, verriet der 29-Jährige im Zielraum. Waldner zog daraufhin die Reißlinie.

Somit gehen die Ski-Asse um Dominik Paris ohne weitere Erkenntnisse in die am Sonntag stattfindende Abfahrt (4 Uhr MEZ). Laut Wetterbericht soll der Wind deutlich abflauen. Bleibt zu hoffen, dass dem tatsächlich so ist.

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