L Ski Alpin

Roland Leitinger legte eine sensationelle Fahrt hin. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Ein Österreicher überrascht alle in Sölden

Roland Leitinger hat mit seinen 30 Jahren noch nie einen Riesentorlauf gewonnen. Jetzt hat er den großen Coup vor Augen: Er ist der Halbzeitführende beim Weltcup-Opening in Sölden. Für die Azzurri lief es dagegen nicht nach Wunsch.

Leitinger überraschte in erster Linie Mathieu Faivre, der mit einer glänzenden Fahrt lange in Führung lag. Doch dann kam der von Verletzungen zurückgeworfene Vizeweltmeister von 2017, der dem Franzosen mit einer perfekten Linie nochmal 19 Hundertstel abnahm und diesen auf den 2. Platz verdrängte. Es ist dies das erste Mal überhaupt, dass Leitinger als Halbzeitführender in eine Weltcup-Entscheidung geht. Auf Platz 3 liegt Marco Odermatt aus der Schweiz.


Enttäuschend verlief die erste Weltcupfahrt des Winters für Italiens Riesentorläufer. Als bester Azzurro schnitt der Trentiner Luca De Aliprandini ab, der mit Platz 10 als einziger noch Chancen auf eine Spitzenplatzierung hat. Giovanni Borsotti rutschte am Innenski aus und schaffte es nicht ins Ziel.

Maurberger als bester Südtiroler
Einen deutlichen Lichtblick lieferte Simon Maurberger, der bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause prompt die Qualifikation für den zweiten Lauf meisterte. Der Ahrntaler fuhr mit Startnummer 42 auf den 29. Rang. Er schob sich unmittelbar vor Riccardo Tonetti, der als 30. den zweiten Durchgang eröffnen wird. Für Hannes Zingerle (39.) und Alex Vinatzer (46.) war dagegen nach einer Fahrt Feierabend.

Die Entscheidung am Rettenbachferner geht ab 13.30 Uhr über die Bühne.


Das Ergebnis des 1. Durchgangs:



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