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Ein Ski-Exot macht Schluss. © APA / HERBERT NEUBAUER

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Ein Ski-Exot macht Schluss. © APA / HERBERT NEUBAUER

Ein Schladming-Sieger beendet seine Ski-Karriere

Aufgrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine ist er in den letzten Saisonen von der Bildfläche verschwunden. Nun hat Alexander Khoroshilov seinen Rücktritt erklärt.

Den 27. Jänner 2015 wird Alexander Khoroshilov nie vergessen. An diesem Tag avancierte er zum ersten russischen Sieger im Ski-Weltcup seit 34 Jahren. Dem zweitplatzierten Stefano Gross brummte er fast anderthalb Sekunden auf. Der damalige Dominator Marcel Hirscher verlor auf Platz 14 liegend sogar 2,65 Sekunden. Es war nicht die einzige Sternstunde des Russen, denn er fuhr bei neun weiteren Rennen aufs Podest – letztmals im Jahr 2020.


Seinen letzten großen Auftritt auf internationaler Ebene hatte er bei den Olympischen Spielen in Peking im Jahr 2022, bevor er von der FIS aufgrund des russischen Angriffskrieges von sämtlichen Rennen ausgeschlossen wurde. In den letzten Jahren setzte Khoroshilov seine Karriere in seiner Heimat im Rahmen des russischen Pokals fort. Letzte Woche absolvierte der 42-Jährige in diesem Wettbewerb die letzten zwei Rennen, die er beide für sich entschied.

Khoroshilov debütierte in Gröden

Der zwölfmalige russische Meister erklärte danach seinen Rücktritt, wie das Portal Match berichtet. „Ich hätte nie zu träumen gewagt, einmal im Weltcup zu gewinnen – und doch ist dieser Traum Wirklichkeit geworden, auch wenn er lange unerreichbar schien“, wird Khoroshilov zitiert.

Alexander Khoroshilov ist zurückgetreten. © APA / ROLAND SCHLAGER

Alexander Khoroshilov ist zurückgetreten. © APA / ROLAND SCHLAGER


Kurios: Der Russe war zunächst in den Speed-Disziplinen zu Hause. Und so feierte er sein Weltcup-Debüt ausgerechnet in Gröden. Bei einem Super-G belegte er den 53. Platz. Erst später spezialisierte sich Khoroshilov auf den Slalom, der ihn schließlich zum größten russischen Skifahrer der Neuzeit machte.

Jetzt beginnt für ihn ein neuer Lebensabschnitt. „Ein großer Dank gebührt meiner Familie, meiner Ehefrau Maria sowie meinen Töchtern Anna und Daria“, betont er abschließend.

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