L Ski Alpin

Loic Meillard holte sich den Sieg und die Kristallkugel. © APA/afp / JEFF PACHOUD

Ein Schweizer holt die erste Kristallkugel der Saison

Die erste Kristallkugel der Saison 2019/20 ist vergeben: Der Schweizer Loic Meillard darf sich in Chamonix über den Sieg in der Disziplinenwertung des Parallel-Riesentorlaufs freuen.

Neben dem Nachtspektakel in Alta Badia war der Parallel-Riesentorlauf in Chamonix am Sonntag das einzige Rennen in dieser Disziplin. Loic Meillard hat in diesen beiden Wettkämpfen von allen Skifahrern am besten abgeschnitten: Auf den 9. Platz in Alta Badia folgte am Sonntag der Sieg in Chamonix. Damit feierte der Schweizer nicht nur seinen ersten Triumph im Weltcup, sondern holte sich auch gleichzeitig seine erste Kristallkugel.

Im großen Finale hatte Meillard gegen seinen Landsmann Thomas Tumler das bessere Ende für sich. Kurios: Tumler kam beinahe kampflos ins Finale. Er setzte sich in der ersten Runde gegen den Kanadier Trevor Philp durch, danach schieden seine Konkurrenten im Achtelfinale (Linus Strasser), Viertelfinale (Simon Maurberger) und Halbfinale (Tommy Ford) allesamt aus. Die großen Namen wie Henrik Kristoffersen, Marco Schwarz, Alexis Pinturault oder Victor Muffat-Jeandet scheiterten früh.

Schreckmoment für Maurberger

Simon Maurberger ist zu Sturz gekommen. © APA/afp / JEFF PACHOUD


Einen Schreckmoment gab es für Simon Maurberger. Der Ahrntaler kam im Viertelfinale gegen Tumler zu Sturz und krachte ins Fangnetz. Nach mehreren bangen Minuten stand Maurberger aber wieder auf und konnte eigenständig ins Ziel fahren. Der 24-Jährige hat sich am rechten Knie verletzt, gröber dürfte es aber nicht fehlen. In den Läufen zuvor zeigte der Pusterer, dass ihm Parallel-Events liegen und gewann seine Heats stets souverän. Am Ende stand ihm ein 8. Platz zu Buche, weshalb er bester Azzurro geworden ist.


Autor: det

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