L Ski Alpin

Sieg verpasst, Podium gewonnen: Luca de Aliprandini. © APA/afp / TIZIANA FABI

Ein Azzurro feiert sein erstes Podium

Am Montag ging der Weltcup von Alta Badia mit dem zweiten Riesenslalom in sein Finale. Während Luca de Aliprandini noch zu seinem ersten Weltcupsieg ansetzte, musste sich der Nonsberger nur einem einzigen Läufer geschlagen geben.

Die perfekten Bedingungen vom Vortag waren zwar nicht mehr vorhanden, aber auch der zweite Riesentorlauf von Alta Badia konnte ein großes Spektakel liefern. Im Kampf um die Spitzenplätze befand sich nach dem ersten Durchgang mit Luca De Aliprandini auch ein Azzurro. Der Nonsberger griff nach einer beeindruckenden Leistung im ersten Lauf nicht nur nach seinem ersten Podium, sondern bewahrte sich auch gute Chancen auf den Sieg. Nur Marco Odermatt war um 0,18 Sekunden schneller gewesen.


Der Schweizer ließ sich im zweiten Durchgang aber nicht die Butter vom Brot nehmen und legte einen wahren Fabellauf hin. Auf seinem Weg zum dritten Sieg im vierten Riesenslalom trotzte Odermatt den stark nachlassenden Bedingungen und distanzierte den zuvor noch viel umjubelten De Aliprandini auf 1,01 Sekunden. Der Deutsche Alexander Schmid komplettierte das Podium (+1,09). Simon Maurberger verbesserte sich um vier Plätze auf Rang 25.

Premiere für De Aliprandini – Kristoffersen knapp vorbei
Für den geschlagenen Nonsberger gab es dennoch Grund zum Feiern. Der zweite Platz war zugleich auch dessen erstes Podium im Alpinen Skiweltcup. Dabei setzte sich De Aliprandini mit 8 Hundertstel Vorsprung nicht nur denkbar knapp vor dem drittplatzierten Alexander Schmid durch. Auch Vortagessieger Henrik Kristoffersen hatte sich seine Chancen ausgerechnet und erneut zur goldenen Aufholjagd angesetzt. Letztlich fehlten dem Norweger nur zwei Hundertstel auf das Treppchen.

Konnte sich am Ende nicht belohnen: Henrik Kristoffersen. © ANSA / LUCIANO SOLERO

Für die Weltcupwertungen bedeutete Odermatts Lehrstunde auf der Gran Risa einen weiteren Meilenschritt des Schweizers. Sowohl in der Disziplinenwertung als auch im Gesamtweltcup führt er die Rangliste komfortabel an.

Bereits am Mittwoch geht es mit dem Slalom von Madonna di Campiglio weiter, bevor es den Weltcup nach den Weihnachtsfeiertagen zur Abfahrt nach Bormio zieht (28. Dezember).

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