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Marco Odermatt posierte mit seinem Pendant aus Grödner Holz. © Saslong Classic Club

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Marco Odermatt posierte mit seinem Pendant aus Grödner Holz. © Saslong Classic Club

Ein spezieller Südtirol-Besuch von Marco Odermatt

Sommerliche Kulisse, prominente Gäste und ein besonderer Moment für Marco Odermatt: Bei der Berghütte Fienile Monte am Sellajoch wurde am Donnerstag eine lebensgroße Holzbüste des Schweizer Ski-Superstars enthüllt. Passend dazu verriet er den Gästen ein Geheimnis.

Aus Gröden

Alexander Foppa

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Alexander Foppa

Die Dolomiten präsentierten sich am Donnerstag von ihrer schönsten Seite, als Marco Odermatt auf der Berghütte Fienile Monte am Sellajoch eine ganz besondere Auszeichnung entgegennahm. Vor seiner Freundin Stella und seiner Familie, den Bürgermeistern Tobias Nocker (Wolkenstein) und Christoph Senoner (St. Christina), Ambros Hofer (Dolomites Val Gardena), Rainer Senoner (Grödens OK-Chef) sowie zahlreichen weiteren Ehrengästen wurde die lebensgroße 3D-Holzbüste des Schweizer Skistars enthüllt.


Die Trophäe erhielt Odermatt als Gewinner der Val Gardena Südtirol Ski Trophy. Mit seinem Sieg in der Sprint-Abfahrt sowie den zweiten Plätzen im Super-G und in der klassischen Abfahrt sammelte der Schweizer bei der 58. Saslong Classic im vergangenen Dezember 260 Weltcup-Punkte und sicherte sich damit souverän die Sonderwertung. Neben der Holzbüste durfte sich der Gesamtweltcupsieger über 5.000 Euro Extra-Preisgeld, einen Kurzurlaub in Gröden sowie eine geführte Besteigung des Langkofels freuen.

Einen Urlaub geschenkt

Während der Ehrung sprach Odermatt auch über seine besondere Beziehung zur Saslong. Acht Podestplätze bei den vergangenen vier Austragungen belegen zwar eindrucksvoll seine Konstanz, doch der Erfolg stellte sich nicht sofort ein.
„Ich musste komplett neue Skier bauen, extra für dieses Rennen“ Marco Odermatt

„Die ersten ein, zwei Jahre hat es hier in Gröden gar nicht funktioniert“, erzählte der 54-fache Weltcupsieger. Die flache und technisch ungewöhnliche Strecke habe ihm als Riesenslalomfahrer zunächst große Probleme bereitet. Er verriet den Hüttengästen: „Ich musste viel am Material anpassen, umstellen – ja sogar komplett neue Skier bauen, extra für dieses Rennen. Erst als das funktioniert hat, begann diese Serie. Es überrascht mich selbst, dass ich auf diesem Profil so schnell Ski fahren kann.“

Odermatt freut sich auf Südtiroler Kost

Sichtlich gut gelaunt freute sich Odermatt auch darüber, Gröden erstmals im Sommer erleben zu können. Rund um die Weltcuprennen im Dezember bleibe dafür normalerweise keine Zeit. Gemeinsam mit seiner Familie wollte er am Freitag den Langkofel besteigen und das Wochenende für weitere Wanderungen nutzen. Mit einem Schmunzeln verriet er, worauf er sich besonders freue: „Auf das herrliche Essen.“

Grödens OK-Chef Rainer Senone überreichte Marco Odermatt eine lebensgroße Holzbüste. © Saslong Classic Club

Grödens OK-Chef Rainer Senone überreichte Marco Odermatt eine lebensgroße Holzbüste. © Saslong Classic Club


Gelassen blickte der Schweizer Ausnahmekönner zudem auf die kommende Saison und die Heim-Weltmeisterschaften in Crans-Montana. „Es ist schön, eine Heim-WM erleben zu dürfen. Sie ist ein großes Ziel. Aber ich bin bereits Weltmeister in drei Disziplinen und kann deshalb etwas Druck herausnehmen und die Heim-WM genießen.“

Zum Abschluss hatte Odermatt auch noch eine Botschaft für die Grödner Gastgeber. Mit Blick auf die Alpinen Skiweltmeisterschaften 2031 sagte er augenzwinkernd: „Ich kann euch versprechen, dass ich sicher hier sein werde.“ Ob als aktiver Rennläufer oder als Fan, wollte der Schweizer offenlassen. Sollte seine Karriere bis dahin bereits beendet sein, werde er eben als Tourist zurückkehren – „um endlich einmal hier Skifahren zu gehen“.

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