L Ski Alpin

Zuschauer wird es heuer in Adelboden keine geben – trotzdem dürfte es wieder spektakulär werden.

Ein verlängertes Wochenende am legendären Chuenisbärgli

Für die Technik-Spezialisten geht es im alpinen Ski-Weltcup weiter Schlag auf Schlag. Nachdem die Herren am Mittwoch in Zagreb einen Slalom ausgetragen haben, geht es bereits ab Freitag weiter. Dann stehen die Klassiker in Adelboden auf dem Programm.

Der Riesentorlauf am Chuenisbärgli ist wohl – neben Alta Badia – der schwierigste im Weltcup. Vor allem der steile Schlusshang verlangt von den Athleten jedes Jahr alles ab. Heuer stehen im Berner Oberland gleich zwei Riesentorläufe (Freitag und Samstag) auf dem Programm.


Aus Südtiroler Sicht werden dabei Riccardo Tonetti, Alex Hofer und Hannes Zingerle an den Start gehen. Zudem sind Stefano Baruffaldi, Giovanni Borsotti, Luca De Aliprandini, Filippo Della Vite, Giovanni Franzoni und Roberto Nani dabei. Die Hoffnungen der Azzurri ruhen vor allem auf De Aliprandini, der im Vorjahr in Adelboden nach dem 1. Durchgang in Führung lag. Im Finale schied der Nonsberger allerdings aus. Teamkollege Borsotti lag bei Halbzeit des Rennens auf Rang 2 und sorgte damit für eine völlig überraschende italienische Doppelführung. Doch auch er zeigte im 2. Lauf Nerven und fiel auf Platz 14 zurück.

Slalom-Spezialisten brennen auf Wiedergutmachung
Nachdem das Rennen in Zagreb am Mittwoch in die Hose ging (als bester Azzurro landete Tommaso Sala auf Rang 24), ist am Sonntag für die Slalom-Spezialisten Wiedergutmachung angesagt. Die Südtiroler Alex Vinatzer, Simon Maurberger (er schied genauso wie Vinatzer aus) und Manfred Mölgg konnten sich in Zagreb nicht für den 2. Lauf qualifizieren. Dass sie es besser können, haben sie in der Vergangenheit bereits mehrfach unter Beweis gestellt.

Adelboden war für Simon Maurberger in der Vergangenheit des Öfteren ein gutes Pflaster. © pentaphoto

Die heimischen Hoffnungen ruhen vor allem auf Vinatzer, der in der heurigen Slalom-Saison mit den Rängen 4 und 3 bereits mächtig aufgezeigt hat. Aus Sicht der Azzurri werden Stefano Gross, Federico Liberatore, Giuliano Razzoli und Tommaso Sala am Sonntag ebenfalls dabei sein. Genauso wie der Enneberger Tobias Kastlunger, der am Donnerstag beim Europacup-Slalom in Val Cenis 4. wurde, und der Bozner Riccardo Tonetti, der somit alle 3 Rennen in Adelboden in Angriff nimmt.
Das Programm in Adelboden
Freitag:
Riesentorlauf (10.15 Uhr/13.15 Uhr)

Samstag:
Riesentorlauf (10.30 Uhr/13.30 Uhr)

Sonntag:
Slalom (10.30 Uhr /13.30 Uhr)

Autor: dl

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