
Eine Italienerin hört auf. © Social Media
Ein weiterer Ski-Abschied in Italien
Nur wenige Tage nach dem Rücktritt von Carlotta De Leonardis hat sich eine weitere Italienerin dazu entschieden, unter ihrer Karriere einen Schlussstrich zu ziehen.
11. Juni 2026
Von: leo
„Auch für mich ist der Moment gekommen, den Ski-Rennen Lebewohl zu sagen.“ Mit diesen Worten verkündet Giulia Albano in den sozialen Medien ihren Rücktritt. Die 26-Jährige folgt damit dem Beispiel von Carlotta De Leonardis, die erst vor wenigen Tagen den gleichen Schritt vollzogen hatte.
„Erst einmal ein großes Danke an diesen wunderbaren Sport: Wir kennen uns schon seit meiner frühen Kindheit, auch wenn es keine Liebe auf den ersten Blick war. Ich habe Zeit gebraucht, um zu merken, wie sehr ich dich liebe und dass aus der Leidenschaft mein Beruf werden würde, der mein bisheriges Leben komplett ausgefüllt hat“, schreibt Albano.
Dankbar für alles
Und weiter: „Du hast mir Werte wie Respekt, Disziplin, Einsatz, Teamgeist und den Mut, nach Niederlagen wieder aufzustehen, vermittelt. Du hast mich auf dem Weg vom Mädchen zur Frau geprägt, mich als Athletin geformt und mich nach Rückschlägen immer wieder aufgerichtet. Sport ist, genau wie das Leben, nicht immer einfach. Du hast mich Tränen und schlaflose Nächte gekostet, aber dadurch habe ich gelernt, wie stark ich bin und dass Grenzen oft nur im Kopf existieren. Danke von Herzen für diese Reise und für Momente, die ich nie vergessen werde.“Giulia Albano tritt zurück. © Social Media
Die Speed-Spezialistin bestritt auf Europacup-Niveau 108 Rennen. Ein Podium blieb ihr jedoch verwehrt. Zweimal wurde sie Vierte (zuletzt im Jänner dieses Jahres bei der Abfahrt von Pass Thurn), einmal Fünfte. Als bestes Ergebnis an einer Junioren-Weltmeisterschaft kann sie einen siebten Platz vorweisen, den sie 2020 beim Super-G in Narvik errang.
Profil bearbeiten
Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

Kommentare (0)