
Marco Odermatt (links) mit seinem engen Kumpel. © Instagram
Eine böse Diagnose für Odermatts dicken Kumpel
Der große Traum von den Olympischen Spielen ist für einen engen Marco-Odermatt-Freund geplatzt. Er meldete sich emotional zu Wort.
26. Januar 2026
Von: det
Auf der Streif in Kitzbühel, da werden Helden und Legenden geboren. Das ist allerdings nur die eine Seite der Medaille. Auf der Streif in Kitzbühel, da können nämlich auch große Träume tragisch platzen. So wie bei Marco Kohler, dem Schweizer Speed-Spezialisten, der eine starke Saison fährt und das Olympia-Ticket schon in der Tasche hatte. Doch dann knackste es in der Kitzbühel-Abfahrt im Knie – und die Diagnose könnte nicht bitterer sein: Kreuzbandriss, Saison-Aus, Olympia ade!
„Das ist hart“, schrieb Kohler auf Instagram. „Während der Abfahrt habe ich mir das Kreuzband im rechten Knie gerissen. Diese Diagnose zu bekommen, hat mich hart getroffen – mental und emotional. Der Weg zurück wird nicht einfach sein, aber aufgeben war nie eine Option“, so der 28-Jährige.
Marco Kohler spürte gleich, dass etwas passiert ist. © APA/afp / JOE KLAMAR
Mit Kohler leidet auch sein prominenter Kumpel mit. Superstar Marco Odermatt pflegt mit dem Pechvogel nämlich eine besondere Freundschaft. Marco und Marco besuchten die gleiche Sportschule, seit vergangenem Sommer wohnt Kohler im Kanton Nidwalden, wo Odermatt zu Hause ist. Die beiden trainieren regelmäßig miteinander, vor allem in der Kraftkammer. Und sie haben auch schon gemeinsame Urlaube verbracht, etwa in Costa Rica.
Auch die Familien der Skifahrer sind eng befreundet. Odermatts Mama Priska verriet dem Blick in Kitzbühel: „Seine (Marco Kohlers, Anm. d. Red.) Mama hat mir vor der Hahnenkamm-Abfahrt geschrieben, dass sie so stolz auf die beiden Marcos ist.“ Doch für Kohler endete das berühmteste Ski-Rennen der Welt auf dem OP-Tisch. Für ihn ist es der bereits dritte Kreuzbandriss.
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