L Ski Alpin

Roland Leitinger ist einer der Rückkehrer. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Eine Flut an Comebacks in Österreichs Ski-Team

Der Appetitanreger in Sölden ist vorbei, jetzt geht’s im Ski-Zirkus langsam aber sicher über zur Hauptspeise. Das österreichische Ski-Team der Herren kann dabei einige Comebackler begrüßen.

Am nächsten Wochenende soll – sofern es die äußeren Bedingungen zulassen – das Parallelevent in Lech-Zürs über die Bühne gehen. Ende November und Anfang Dezember absolvieren die Herren dann in Lake Louise und Beaver Creek ihre ersten Speedrennen, ehe die Techniker ab 10. Dezember in Val d’Isére voll in die Saison starten.


Mit dabei werden dann auch wieder zahlreiche Athleten sein, die in den vergangenen Monaten von Verletzungen ausgebremst wurden. Eine ganze Menge kommt dabei aus dem österreichischen Ski-Team. Gleich fünf Asse peilen in der kommenden Saison ihre Rückkehr in den Weltcup an.

Ist wieder da: Adrian Pertl. © AFP / FABRICE COFFRINI


Auf ein Comeback freut sich die Wintersportnation besonders. Adrian Pertl, der Slalom-Vizeweltmeister von 2021, ist nach seinem Kreuzbandriss wieder fit. Vor elf Monaten hatte er sich im Riesentorlauf von Val d’Isére diese schwere Verletzung zugezogen, mittlerweile befindet sich der Kärtner wieder voll im Mannschaftstraining. Er könnte bestenfalls schon in Lech-Zürs starten.

Roland Leitinger will es wieder wissen. © APA / EXPA/JOHANN GRODER


Auch auf die Rückkehr von Riesentorlauf-Spezialist Roland Leitinger freut man sich im rot-weiß-roten Ski-Lager. Der Salzburger fuhr vor einem Jahr in Sölden aufs Podest, zog sich aber wenige Wochen später seinen bereits dritten Kreuzbandriss zu. Die Reha war zäh, mit Rückschlägen und schwierigen Momenten, zuletzt lief es für den 31-Jährigen aber immer besser. Leitingers großes Ziel: In Val d’Isére am Start zu stehen.

Nach OP wieder voller Tatendrang: Stefan Brennsteiner. © APA / BARBARA GINDL


Ebenfalls auf dem Weg zurück ist Stefan Brennsteiner, der sich vor drei Wochen beim Training im Schnalstal einen Meniskusriss zugezogen hat, operiert werden musste und nun am Comeback feilt. „Der Wiedereinstieg im Dezember sollte sich gut ausgehen“, peilt der Riesentorläufer die Rückkehr für Val d’Isére an.

Christian Hirschbühl hat seine Knöchelverletzung überstanden. © APA / EXPA/JOHANN GRODER


Christian Hirschbühl hat in der Vorsaison das Parallelrennen in Lech-Zürs gewonnen. Im Jänner dieses Jahres zog er sich im Slalom von Wengen jedoch einen komplizierten Bruch im rechten Knöchel zu. Diese Verletzung hat der Vorarlberger gut überstanden und möchte in Lech-Zürs seinen Titel verteidigen.

Sein Comeback ist noch nicht absehbar: Daniel Danklmaier. © APA / EXPA/JOHANN GRODER


Nicht absehbar ist hingegen das Comeback von Speed-Spezialist Daniel Danklmaier. Ihm wurde beim Abfahrtstraining im April ein 25-Meter-Sprung zum Verhängnis. Diagnose: Kreuzbandriss. Der 29-jährige Steirer wird in Kürze auf Skier zurückkehren, wann der Kitzbühel-Fünfte von 2019 aber wieder Rennen fahren kann, ist noch ungewiss. „Bezüglich Comeback mache ich mir keinen Stress, man muss schauen, wie die nächsten Wochen verlaufen“, so Danklmaier.

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